PJ-Tertial-Bericht am Salem-Spital

Innere

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Notfall · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Ca 1.100 CHF

Erfahrungsbericht

Sehr nettes, kleineres Haus mit Notfall. Dienste im Schichtbetrieb. Frühdienst 07:30-17:00 (wobei man meist zwischen 14:00-15:00 gehen kann), Spätdienst 14:00-23:00. Als UA keine Nachtdienste, auch keine Pikettdienste, dafür häufig Dienst an Wochenenden und Feiertagen. Arbeit beschränkt sich auf die Notaufnahme, dafür arbeitet man dort wirklich fast völlig selbstständig. In der Regel haben ein UA, ein Assistent und ein OA gemeinsam Dienst. Die Patienten werden von UAs und Assistenten aufgenommen, anamnestiziert und untersucht. Dann kurze Patientenvorstellung an den OA, selbstständige Anmeldung von bildgebender Diagnostik oder Telephonate mit Belegärzten zur Konsultation. Nachher verfassen eines Ambulanzbriefs. Obwohl der Notfall vom Departement für allgemeine Innere Medizin betreut wird ist er eigentlich interdisziplinär. Es kommen mindestens genauso viele Stürze mit Platzwunden, die genäht werden müssen, wie Patienten mit internistischen Krankheitsbildern. Wenn man mal keinen Plan hat oder sich mit Krankheitsbildern überfordert sieht hilft der OA eigentlich immer gerne. Man hat ein häufig wechselndes Team, was positive und negative Seiten hat. Insgesamt ein enorm lehrreiches Tertial, vor allem was selbstständiges Arbeiten angeht. Man lernt hier sicher keine leitliniengerechte Therapie der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie aber kann nachher mit großer Sicherheit Patienten selbstständig von Aufnahme über Anamnese, Diagnostik bis zur Entlassung aus dem ambulanten Setting führen. Auch im Hinblick auf den ersten Tag des M3s eine super Vorbereitung. Kontakt mit der Pflege absolut top, man arbeitet wirklich als Team. Blutentnahmen, Zugänge, EKG etc. werden von der Pflege erledigt. Teaching und eigentlichen Sinne eher wenig, dafür viel „learning by doing“. Täglich beim Morgenrapport Röntgenbesprechung mit Teaching durch die orthopädischen Belegärzte. Sono-Kurs wird angeboten. Einziger Wermutstropfen sind die unregelmäßigen Arbeitszeiten und die fehlende Möglichkeit zur Unterbringung in einem Personalwohnhaus (von den 1.100 CHF gehen gute 700 CHF für Miete in Bern drauf). Ansonsten absolute Empfehlung!

Bewerbung

Ca 2 Jahre im Voraus über Karriereportal Hirslanden
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