PJ-Tertial-Bericht am St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe
Innere
Karlsruhe, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Onkologische Station A1 und Notaufnahme
·
09/2023 – 12/2023
Veröffentlicht am
1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 597
Erfahrungsbericht
Die Onkologie in der Vincentiusklinik in Karlsruhe war für mich als PJler sehr lehrreich und hat Spaß gemacht. Das Team war super nett, sowohl die Ärzte, als auch die Pflege. Die Ausstattung ist gut (z.B. transportables Sono, sehr praktisch für Ultraschallgesteuerte Venenpunktion), obwohl der Altbau in die Jahre gekommen ist. Es gab lehrreiche Röntgenbesprechungen, Abteilungsfortbildungen und Visiten. Meine Tätigkeit war abwechslungsreich, ich habe Patienten mitbetreut, aufgenommen, untersucht, Labore, sowie EKGs ausgewertet, CT- und Röntgenbefundung geübt, war bei Transfusionen dabei, habe Ports angestochen und Lumbalpunktionen durchgeführt. Natürlich habe ich auch viel Blut abgenommen und Venenverweilkanülen gelegt. Entweder waren wir aber drei PJler, die sich das aufgeteilt haben, oder die Ärzte haben tatkräftig und freiwillig geholfen. Und nach der Onko konnte ich fast jedem eine PVVK legen. Wenn mal weniger los war und ich meine Arbeit erledigt hatte, durfte ich auch früher gehen. Ich wurde von einem Onkologen in der M3 geprüft und habe dabei von der Zeit auf der Onkologie in meinem PJ in der Vincentiusklinik profitiert.
Allgemeines:
Das neue Schwesternwohnheim (kernsaniert, bezugsfertig Frühjahr 2022), in dem auch PJler zu fairen Konditionen wohnen dürfen, war spitze! (gab nur keine Rollläden, nur Vorhänge)
Die Betreuung vor Antritt des PJ war gut organisiert. Das Studentensekretariat ist gut. Man bekommt eine Röntgenplakette, einen eigenen Spind, es gibt an allen Standorten PJ-Zimmer, man darf vergünstigt essen und man wird gut bezahlt.
Die ViDia-Kliniken an sich sind zu empfehlen. Die Größe der Klinik ist so, dass man ein kleineres Haus kennenlernen kann und trotzdem noch ein breites Krankheitsspektrum sieht.
Die meisten Mitarbeiter waren nett. Die finanzielle Situation der Klinik war zunehmend prekär.
Ich durfte zwei Wochen in die internistische Notaufnahme, wo ich viel gelernt und selbstständig gearbeitet habe. Es ging zwar drunter und drüber, aber der Oberarzt war ein Fels in der Brandung, er ist aber inzwischen gegangen. Die Notaufnahme soll 2023 vergrößert werden.
Außerdem war eine Woche Fremdhospitation möglich. Das konnte ich kurzfristig in meinem vierten Prüfungsfach machen, sehr hilfreich!
Der PJ-Unterricht 1x/Woche ist meistens gut und während der Arbeitszeit, man bekommt dafür frei. Der EKG-Unterricht von Dr. Nayebagha, der zusätzlich jede Woche stattfand war auch sehr gut, das hat sich auch in der M3 ausgezahlt.
Lehrvisiten fanden leider selten statt, wenn war das aber auch eine gute Übung fürs Examen.
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