PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital
Anästhesiologie
Gelsenkirchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, Operative Intensivstation, NEF fahren
·
05/2022 – 09/2022
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 597
- Gebühren
- Parkplatz 10€/ Monat, habe ich nie gebraucht, immer so einen Parkplatz gefunden
Erfahrungsbericht
Im Vorfeld des Tertials nahm der PJ Koordinator mit mir Kontakt auf und klärte die wichtigsten Eckdaten mit mir ab. Der Kontakt war sehr offen, freundlich und interessiert. Alle wichtigen Infos bekam ich ebenfalls per Mail. Es wurde eine Whats-App Gruppe erstellt in der viel der weiteren Kommunikation stattfand und man jederzeit Fragen stellen konnte. Generell werden PJ´ler in diesem Haus sehr wertgeschätzt und man ist immer teil des Teams. Am ersten Tag trafen wir uns am kardiologischen Sekretariat, erhielten unsere Telefone, im Verlauf, Schlüssel für Spinde, OP, Arbeitskleidung, PJ Vertrag. Der Vormittag klang mit einem gemeinsamen Frühstück aus. Der Dienst beginnt um 07:45hr, auf der Intensivstation um 07:30Uhr. Frühbesprechung, aufteilen auf die einzelnen OP´s. Es gab von Anfang an einen direkten Ansprechpartner der einem geholfen hat sich zurecht zu finden und die ersten Tage etwas strukturiert hat. Im Verlauf suchte ich mir dann selbst aus, was ich sehen oder machen wollte. Machen durfte ich so ziemlich alles, da das Ziel war irgendwann einen Saal möglichst selbständig betreuen zu können. So durfte ich angefangen von der Doku, Viggo´s, ZVK´s, Arterien, EKG, bronchoskopieren, Einleitung, Intubation, Narkoseführung, Ausleitung bis zu Regionalanästhesieverfahren, Spinalanästhesie und so weiter vieles üben und wurde immer routinierter. Zum Ende hin ging ich 4 Wochen auf die Intensivstation, auch dort wurde einem ermöglicht alles was zu tuen war selbst unter Anleitung durchführen zu können. Pleuradrainagen, Echo, Sono, Patientenaufnahme, Intensivkurven anlegen. All dies führte zu einem immensen Lernerfolg meinerseits. Die Stimmung war jederzeit gut, alle sind sehr daran interessiert das die PJ´ler möglichst viel Lernen. Die Möglichkeit NEF zu fahren (50€ Pfand für die Kleidung) kann ich jedem nur ans Herz legen! Der 1x pro Woche Dienstags statt findende PJ Unterricht war in den meisten Fällen gut. Die Chef- oder Oberärzte der verschiedenen Abteilungen halten diesen persönlich, was den Stellenwert der PJ´ler denke ich ganz gut darstellt. Pro Tertial gibt es ebenfalls einen genialen EKG Kurs, nachdem ich endlich sicher EKG´s befunden konnte. Auch ein Röntgenkurs wurde angeboten. Weiterhin gibt es jeweils 2 mal im Jahr ein Trauma-Schockraumtraining und ein Internistisches Schockraumtraining, sowie 2 mal einen freiwilligen thoraxchirurgischen Basiskurs. Vielen Dank für die tolle Zeit! Solltet ihr euch für ein Tertial hier entscheiden, werden wir uns evtl. begegnen, da mir die Arbeit und das Team so sehr gefallen haben, dass ich dort anfange.
Bewerbung
Bewerbung über die Uni Essen, erste Wahl.
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