PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Unfallchirurgie

Klagenfurt, Oesterreich · 8 Wochen · Station ZNA, Verbandsraum, Wundversorgung, Spezialambulanzen · 01/2023 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900€ brutto

Erfahrungsbericht

Insgesamt hatte ich ein lehrreiches und gutes Tertial an der Unfallchirurgie in Klagenfurt. Das Team ist größtenteils aufgeschlossen, man hat viel Spaß miteinander und kann sich bei Fragen jederzeit an jede:n wenden. Stressige Zeiten sind meiner Meinung nach selten, an manchen Tagen war wirklich viel Zeit für Socializing. Morgenbesprechung ist um 07:00 Uhr, Mittagsbesprechung um 13:30 Uhr. Danach kann man eigentlich immer nach Hause gehen. Als KPJler:in hat man keine fixen Aufgaben, kein "Muss", wird aber im Dienstplan berücksichtigt und für Stationsvisite und Ambulanzen eingeteilt. Je nach Eigeninitiative und Engagement kann man mehr oder weniger Aufgaben übernehmen und lernt dadurch meiner Meinung nach mehr oder weniger. Ich habe sehr viel Zeit in der Notfallambulanz und im Verbandsraum verbracht, je nach Ärzt:in dort habe ich von Zuschauen bis Patient:innen alleine behandeln alles dürfen (nach entsprechendem Einarbeiten Anamnese, Untersuchung, weitere Diagnostik anordnen, Wundreinigung etc.). Über die Notfallambulanz kam ich auch immer wieder in die Wundversorgung und konnte dort selbstständig Wunden nähen. Wer viele Fragen stellt, Interesse zeigt und Mitarbeiten möchte, bekommt definitiv genügend Möglichkeiten (Eigeninitiative ist gefragt!). Im OP war ich kaum. Man wird als Student:in so gut wie nie gebraucht. Je nach Eigeninitiative kann man sicher mehr Zeit im OP verbringen, wenn man entsprechende Wünsche äußert. Vorteil für weniger OP-Begeisterte - chirurgisches Tertial mit wenig OP und viel Ambulanz-Zeit. In den Ambulanzen lernt man definitiv für jede zukünftige Fachrichtung etwas. Long Days, Nachtdienste oder freie Tage sind nach kurzer Absprache fast immer möglich - die Arbeitszeiten können somit sehr flexibel gestaltet werden. Einmal wöchentlich hält der Primar eine Fortbildung für KPJler:innen und Turnus:ärztinnen. Diese Stunden waren immer sehr lehrreich, man konnte Fälle besprechen und ungezwungen jegliche Fragen stellen. Weiters werden vom Haus wöchentlich Fortbildungen für Ärzt:innen in Ausbildung zu diversen Themen angeboten. Abteilungsintern wird vom zugeteilten Mentor gerne im kleinen Rahmen ein Nahtkurs durchgeführt.

Bewerbung

Medservicestelle Kärnten (online)
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