PJ-Tertial-Bericht am Orthopädisches Spital Speising

Orthopädie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station II. Orthopädische Abteilung · 11/2022 – 01/2023

Veröffentlicht am

3.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 6
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

Als ich mich für mein KPJ Tertial in einem orthopädischen Spital in Wien entschied, hatte ich hohe Erwartungen und freute mich darauf, von erfahrenen Orthopäden zu lernen und meine klinischen Fähigkeiten zu erweitern. Leider wurde meine Erfahrung nicht ganz so positiv wie erwartet. In der PDF-Datei, die im Vorfeld zugeschickt wurde, wurde eine gute Anleitung und Einarbeitung versprochen, jedoch wurden diese nicht umgesetzt. Es gab auch keine klare Einteilung, wo ich als Student arbeiten würde, sodass ich jeden Morgen unsicher war, ob ich im OP eingeteilt war oder nicht. Oftmals musste ich penetrant nachfragen, um herauszufinden, wo ich arbeiten würde. Es kam auch vor, dass ich ohne vorherige Absprache bis spät abends im OP arbeiten musste, was sehr frustrierend war. Das kam vor allem dann vor, wenn Legholder (angestellte Studenten) nicht da waren oder abgesagt haben. Am Ende meines Tertials kannte kaum jemand meinen Namen und es gab kaum Interesse an meiner Anwesenheit. Die Arbeit im OP erfolgte meist nur als zweiter Assistent, wodurch ich nicht wirklich viel lernen konnte und nur Haken halten durfte. Es gab auch keine richtige Ambulanz, da es sich um ein orthopädisches Spital handelt. Die OP-Vorbereitung bestand lediglich aus einer kurzen Untersuchung und einem Aufklärungsgespräch, wodurch der Lerneffekt gleich 0 war. Auf Station wurden die meisten Dinge von Internisten gemacht, sodass der chirurgie-spezifische Lerneffekt kaum vorhanden war. Es gab auch leider keine Fortbildungen nur für Studierende. Positiv zu erwähnen ist, dass man Dienstkleidung, ein Telefon, ein Namensschild, einen Computerzugang und einen Spind bekommt. Die Internisten/Stationsärzte auf Station waren sehr nett und bemühten sich, einem etwas beizubringen. Das Pflegepersonal auf Station waren ebenfalls sehr nett und immer hilfsbereit, wenn man etwas benötigte. Insgesamt war mein KPJ Tertial im Orthopädischen Spital Speising eine enttäuschende Erfahrung. Die versprochene Anleitung und Einarbeitung wurden nicht umgesetzt und es gab keine klare Einteilung für Studierende. Die Arbeit im OP und auf Station war begrenzt und der Lerneffekt war minimal. Ich hoffe, dass das Spital in Zukunft Verbesserungen für KPJ-Studenten einführt, damit diese eine bessere Chance haben, von den klinischen Erfahrungen der Orthopäden zu profitieren und ihre klinischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Bewerbung

Bewerbung erfolgt über das DoctorsPoint Wien (auf der Webseite der Vinzenzgruppe zu finden)
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