PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Erlangen
Kardiologie
Erlangen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station B-02
·
01/2023 – 03/2023
Veröffentlicht am
3.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
4
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
3
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Leider wurde ich wirklich enttäuscht. Ich hatte großes Interesse an der Kardiologie aber habe in den Wochen wenig gelernt (mit Ausnahme der Woche Intesivstation). Die Stimmung auf Station war von Anfang an sehr schlecht und die Kommunikation zwischen Pflege, Ärzten und Pjlern war so gut wie nicht vorhanden oder teilweise respektlos. Wir haben auf Station den ganzen Vormittag nur Blut abgenommen , Zugänge gelegt und Aufnahmen gemacht (natürlich gehört das zum Inneren Tertial dazu aber NICHT ausschließlich) und nur selten an Visiten teilgenommen (die waren teilweise sowieso nur ein sporadisches „mal ins Zimmer schauen“ und ohne großen Lerneffekt). Die Ärzte waren zwar alle nett, aber hatten wegen Unterbesetzung leider kaum Zeit und etwas zu erklären oder beizubringen/durchzusprechen. Von der Pflege wurde man oft sehr pampig angeraunzt und für Dinge verantwortlich gemacht, mit denen man nichts zu tun hatte. Was ganz schön war, waren die Rotationen in die Funktionsbereiche (1 Woche Herzkatheter, 1 Woche Echo/Rhytmo und 1 Woche Intensiv), dort hat man schon einiges erklärt und gezeigt bekommen, wenn man interessiert war, allerdings hatten die Ärzte dort natürlich auch eher wenig Zeit für uns.
Besonders hervorzuheben und (einziges) Highlight war die Woche auf Intesivstation. Dort wurde man als Pjler schon von vornherein viel netter aufgenommen, ernster genommen und man hat super viel gelernt und machen dürfen (Arterie und ZVK legen, Pleurapunktion und Kardioversionen). Ganz tolles Team (Pflege + Ärzte) Diese Woche bekommt von mir die Note 1.
Der „Unterricht“ war leider nur eine Patientenvorstellung anderer PJ-Studenten (jede Woche war eine andere medizinische Klinik dran), oft ohne Arzt und oft ist sie ganz ausgefallen.
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