PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Greifswald

Anästhesiologie

Greifswald, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, ITS · 11/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450

Erfahrungsbericht

Das Anästhesie-Tertial an der Unimedizin Greifswald war sehr lehrreich und hat Spaß gemacht. Man wird vorher mit den anderen PJlern in einem Rotationsplan eingeteilt, sodass man 5 Wochen auf ITS verbringt und den Rest der Zeit im OP. Einmal pro Woche gibt es ein PJ-Seminar, welches von einem Oberarzt geleitet wird und in dem man reihum Vorträge zu vergebenen Themen ausarbeitet und vorstellt. Außerdem gibt es immer montags früh eine klinikinterne Fortbildung und man konnte im Laufe des PJs an einem Reanimationskurs teilnehmen. Während der Zeit im OP lernt man sehr viel von den alltäglichen Aufgaben eines Anästhesisten kennen und darf auch einiges selbst machen. Durch die 1:1 Betreuung durch den Anästhesisten im jeweiligen OP-Saal hat man stets einen Ansprechpartner und ist nie allein. Man begleitet dann die Narkosen von Anfang bis Ende und führt die Maskenbeatmung durch, kann die Dosierungen der Medikamente selbstständig ansagen, intubieren und Larynxmasken legen, die Beatmung einstellen, die Vitalparameter während der OP überwachen und dokumentieren usw, natürlich alles immer unter Aufsicht und mit direktem Feedback. Ich habe im OP wirklich viel lernen können, alle Ärzte waren dabei sehr nett und bereitwillig, einem etwas beizubringen. Man konnte auch Dienste mitmachen mit anschließendem Freizeitausgleich. Auf der ITS ging der Tag etwas früher los (6:30 Uhr Dienstbeginn), dafür gab es aber auch 15 Uhr Feierabend. Die Zeit dort hat mir auch gut gefallen, die Aufgaben sind vielseitig und man hat eine gute Betreuung, da immer Oberärzte mit im Frühdienst sind. Ich konnte viel Sonographie lernen, habe jeden Tag die Patienten einmal untersucht, habe arterielle Katheter und Thoraxdrainagen legen dürfen, bin mit den Patienten zu Untersuchungen mitgefahren, habe neue Patienten aufgenommen, und als Teil des Herzalarmteams lernt man auch Notfallsituationen kennen. Alles in allem fand ich das PJ-Tertial echt gut, die Leute sind sehr nett und wirklich bemüht, einem was beizubringen, und die 1:1 Betreuung ist wirklich viel wert.
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