PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern
Neurologie
Bern, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Normalstation, Notfall
·
01/2022 – 03/2022
Veröffentlicht am
1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
4
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1100
Erfahrungsbericht
Hi zusammen! Ich durfte eine Hälfte des PJs in Essen und die andere in Bern am Inselspital absolvieren. Am Ende des Tertials war ich von der Schweizer Art überzeugt.
Pro:
- Super Kommunikation mit dem Team. Alle nehmen sich die nötige Zeit und sind nicht ständig am Limit. Das Personal ist angespannt, aber nicht vergleichbar mit DE/Essen.
- Man wird von einer "Stationsmanagerin" durch alle nötigen Stops (Stationszimmer, Restaurants (Mensa), Umkleide, Post-Office etc rumgeführt und erhält ein gut strukturiertes Onboarding.
- Chefärzte und Oberärzte sind ansprechbar. Duzen ist Standard. Nur Prof Bassetti und Prof Chan (Klinikchefs) werden gesietzt.
- Besonders auf dem Notfall (Universitäres Notfall Zentrum) lernt man wahnsinnig viel. Eigene Betreuung mit Report an die Oberärzte hat den Lernprozess wirklich erleichtert. Ich durfte unter Aufsicht Strokes aufnehmen, managen und viel Lumbalpunktieren.
- man erhält bei einer Tertialdauer >2 Monate auch ein schickes Empfehlungsschreiben.
Cons:
- alles ist teuer. Ich bin einige wenige Male ausgegangen (paar Bierchen, ein Cocktail) und war am Ende froh dass ich mit ungefähr ± 0 rausgekommen bin.
- wenig Freizeit. Ich kam damit zurecht weil ich in Bern einfach lernen wollte. Skifahren muss ich nicht unbedingt während des PJs
- die Sprache. Anfangs unverständlich jedoch mit Besserung mit der Zeit. Die OA und AA geben sich auch viel Mühe "wie ein Deutscher" zu sprechen. Es gibt auch viele Zugewanderte Deutsche Staatsbürger.
Bewerbung
2 Jahre. Man sollte sich Mühe geben. Die Mails des Sekreteriates sind auf der Insel-Website zu sehen. Auch gerne anrufen aber von der höflichen und fröhlichen Art nicht blenden lassen. Das Gehört zum guten Ton (wie es überall sein sollte), heißt aber nicht immer, dass das Gegenüber einen Sofort in die Klinik aufnimmt.
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