PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bremen-Nord

Innere

Bremen, Deutschland · 8 Wochen · Station Zentrum für Diagnostik, ZNA, Station Innere I4, (Covid-Isolationsstation) · 11/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650 (brutto)

Erfahrungsbericht

Zu Beginn kann ich das Tertial in der Inneren Medizin im KBN bestens weiterempfehlen. Insgesamt war es eine tolle und lehrreiche Zeit, sodass man jeden Tag sehr gerne zur Arbeit ging. Der Kontakt zu den Stationsärzten, Oberärzten und vor allem mit dem Chefarzt findet stets auf einer sehr guten Arbeitsebene statt und man fühlte sich als PJ´ler gut im Team und in den Arbeitsabläufen integriert. Zum allgemeinen Ablauf: Der Tag beginnt um 8:00 Uhr mit der Frühbesprechung im Ärzteteam. Im Anschluss ist größtenteils eine feste Einteilung auf einer der Stationen der Inneren Medizin vorgesehen. Dort behandelt man zusammen mit den Assistenzärzten die Patienten der Station. Das bedeutet am Vormittag Untersuchungen und Visitieren der Patienten. Morgens begleitend mit Blutabnahmen und legen von peripheren Venenzugängen. Letzteres kommt auch immer mal wieder im Laufe des Tages vor. Dazu gehören Kurvenvisten, Anmeldung von anstehender Diagnostik und meist mehrmalige Oberarztvisiten in der Woche. 1X in der Woche findet eine Chefarztvisite statt, dort gibt es gerne auch Fragen seitens des Chefs, aber stets auf sehr fairen Niveau ohne jegliche Form einer Prüfungssituation. An sich wird sehr darauf geachtet den/ die PJ´ler in der Visite und Patientenversorgung gut zu integrieren. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit übernimmt man auch eigene Patienten. Untersucht diese, dokumentiert, meldet Diagnostik an und stellt diese Patienten in den Visiten vor. Allerdings alles mit einer guten Rückfallebene mit den Assistenzärzten , sodass keine Überforderung auftreten sollte. Im Laufe des Mittags / Nachmittags investiert man Zeit im Anfertigen von Arztbriefen. Aber man kann und darf sehr gerne auch mittags /nachmittags in das Zentrum für Diagnostik gehen, um dort an endoskopischen und sonografischen Untersuchungen teilzunehmen. Das findet meistens mit den Oberärzten oder mit dem Chefarzt statt und ist bestens zu empfehlen. Diese haben auch meistens große Lust viel dabei zu erklären und man darf gerne im Anschluss selber sonografieren. Gegen Ende des Tertials rotiert man in die ZNA - Auch dort ist die Zeit klasse.Der dortige Oberarzt integriert die PJ´ler gut in die Behandlung der Patienten. Dort findet auch eine Art des selbständigen Arbeitens statt - sprich Anamnese, Untersuchungen, Anmelden von Diagnostik, Sonografieren, EKG´s auswerten und die Frage stationäre Aufnahme ja / nein? Alles in Rücksprache mit dem Oberarzt oder den anderen ärztlichen Kollegen vor Ort. Zusammenfassend kann man das Tertial der Inneren Medizin im KBN bestens empfehlen und eine Gesamtnote 1 ist wirklich ernst gemeint. Man kann wirklich sagen, dass der kollegiale Umgang und die gute Integration im Arbeitsablauf einen fast perfekten Ablauf eines PJ´s ermöglicht.
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