PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinik Homburg
Neurologie
Homburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Normalstation, Stroke Unit, Intensiv, Notaufnahme, Ambulanz, Elektrophysiologie
·
11/2022 – 03/2023
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Ich kann ein PJ-Tertial in der Neurologie am UKS nur jedem empfehlen.
Das ärztliche (und nichtärztliche) Team in der Neurologie ist klasse. Man wird von Tag 1 an aktiv ins Team integriert und stets auf Augenhöhe und respektvoll behandelt. Man wird als PJler wertgeschätzt und das ist absolut nicht selbstverständlich.
Während des PJ rotiert man durch alle Bereiche: Normalstation, Stroke Unit, Intensiv, Notaufnahme, EMG, Ambulanz.
Das Spannende auf Station war auf jeden Fall das eigenständige Betreuen von Patienten unter Supervision der Ärzte. Ausgehend von Anamnese und körperlicher Untersuchung konnte man sich ein Vorgehen überlegen und das mit den AÄ/OÄ besprechen. Dazu gehörte dann das Anmelden von Untersuchungen, die Besprechung der Befunde, Analyse des Labors, das Schreiben des Arztbriefs und ggf. von Konsilen und die Vorstellung des Patienten in der Neuroradiologischen Frühbesprechung sowie bei OA/CA-Visite. Dadurch saß man nicht nur passiv dabei sondern wurde gefordert da man tatsächlich mit dafür zuständig war, dass bei dem Patienten alles läuft. Dabei habe ich mich nie unwohl gefühlt, weil ich mich jederzeit mit AÄ/OÄ besprechen konnte. Natürlich fallen auf Station auch Viggos und BEs an, aber wirklich nur in kleinem Rahmen, dank toller Stationsassistenz und fairem Aufteilen der BEs. Auf der Stroke konnte man den Umgang mit dem NIHSS erlernen und wurde auch in Akutsituationen/Notfällen immer mit in die Behandlung integriert.
In der Notaufnahme konnte man ebenso Patienten betreuen, diese sichten und untersuchen und das weitere Prozedere dann mit den Ärzten rücksprechen.
Im EMG kriegt man einen Eindruck über die elektrophysiologische Diagnostik und wer möchte kann in der Ambulanz in verschiedene Sprechstunden hineinschnuppern und auch dort Patienten voruntersuchen und sich ein Vorgehen überlegen.
Außerdem kriegt man die Möglichkeit, viele Lumbalpunktionen durchzuführen und auf Intensiv Arterien zu legen.
PJ-Unterricht war einmal die Woche. Ab und an fiel die Fortbildung aufgrund des Arbeitsaufkommens auf, wurde aber in der Regel nachgeholt.
Für alle 2 Wochen gab es einen Studientag.
Am Ende des Tertials gab es eine SHAM-Prüfung als Simulation des M3.
Was ich zusammenfassend am Tertial besonders gut fand war die ausgesprochen nette Atmosphäre im Team, die Wertschätzung als PJler im Team, die tolle Betreuung und die Möglichkeit viel eigenständig zu Arbeiten mit Möglichkeit von direktem Feedback. Ich denke diese Kombination ist an vielen Häusern/Abteilungen keine Selbstverständlichkeit.
Bewerbung
Bewerbung übers Studiendekanat.
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