PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bremen-Mitte

Kinderchirurgie

Bremen, Deutschland · 8 Wochen · Station Station 1, Notaufnahme · 12/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649

Erfahrungsbericht

Ich durfte im Rahmen meines Pädiatrie-Tertials für 2 Wochen auf die Kinderchirurgie fremdrotieren. Grundsätzlich darf man im Klinikum Bremen-Mitte in jedem Tertial 2 Wochen in ein anderes Fach nach Rücksprache rotieren. Eine Rotation in die Kinderchirurgie ist zudem im Chirurgietertial für einen längeren Zeitraum möglich. Mir hat meine Zeit in der Kinderchirurgie sehr gut gefallen. Am ersten Tag bekam ich von der Sekretärin Telefon und Zugangskarte und wurde zum Chefarzt gebracht. Es folgte die tägliche Morgenbesprechung um 8 Uhr mit Röntgenbildern und Aufnahmen des vorherigen Tages. An den nächsten Tagen sollte ich bereits um 7.30 Uhr da sein für die Stationsvisite. Nach der Morgenbesprechung konnte man sich als PJler aussuchen, ob man auf Station, in den OP oder die Notaufnahme mitgehen möchte. Man ist im OP nicht fest eingeteilt, man kann aber immer mitgehen. Ich durfte auch häufiger steril mit an den Tisch, gerade bei kleineren Eingriffen wie Metallexplantation oder einer Circumcision wird man meist nicht gebraucht und kann eher zugucken. Am meisten würde ich die Arbeit in der Notaufnahme empfehlen. Dort durfte ich die kinderchirurgischen Patienten erstmal alleine untersuchen und Anamnese erheben. Danach habe ich dem Assistenten den Patienten vorgestellt und das weitere Procedere vorgeschlagen. Gerade im Hinblick auf das M3 habe ich dadurch extrem viel mitgenommen. Die Assistenten waren immer total lieb und engagiert mir Untersuchungstechniken, Gipsen, Kleben von Platzwunden zu zeigen. Schnell durfte ich auch selbst Kopfplatzwunden versorgen, Nägel trepanieren usw. Auch die Pflege in der ZNA ist super lieb und hilft einem immer weiter, wenn man etwas braucht. Ein besonderen Dank an dieser Stelle auch an den leitenden Oberarzt. Dieser hatte immer im Blick, dass ich möglichst viel aus meiner Zeit mitnehme, mich stets zu coolen Fällen mitgenommen (Gastroschisis, Meningomyelozele...) und super viel erklärt. Vielen lieben Dank dafür! Insgesamt sollte man sich in der Kinderchirurgie darauf einstellen, dass man als PJler (am Anfang) nicht so viel am Patienten machen darf wie bei Erwachsenen. Wenn man sich dessen bewusst ist und einen das nicht stört, kann ich die Rotation in die Kinderchirurgie sehr empfehlen.
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