PJ-Tertial-Bericht am Heinrich-Braun-Krankenhaus

Innere

Zwickau, Deutschland · 8 Wochen · Station Nephrologie, Pulmologie · 11/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 5
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
597

Erfahrungsbericht

Vorab: Die Rahmenbedingungen am HBK sind top, vor allem der Studientag war toll. PJlerInnen sind gern gesehen und sind keine billigen Arbeitskräfte. Da nur wenige der PJ-Stellen besetzt waren, konnte man frei seine Rotationen in der Inneren wählen und bei allen wurde der Wunsch erfüllt. Ich war jeweils 8 Wochen auf der Nephro/Endo/Rheuma und auf der Pulmologie. Auf beiden Stationen macht man gemeinsam Mittagspause. Nephrologie: Sehr komplexe und interessante Krankheitsbilder, der Patientendurchsatz ist nicht hoch und man kann sich in Ruhe mit den Krankheitsbildern beschäftigen. Start ist 7 Uhr, man nimmt gemeinsam mit den Stationsärzten Blut ab, danach ist die meist recht kurze Morgenbesprechung und anschließend Visite und Stationsarbeit. Man ist zu keiner Aufgabe verpflichtet, aber kann eigentlich alles machen. Leider gibt es nicht ausreichend PC-Arbeitsplätze, sodass selbstständiges Arbeiten und Verfolgen des Verlaufs erschwert wird. Somit saß ich leider oft nur daneben und habe zugeschaut, zum Lernen neuer Dinge muss man selbst proaktiv auf die ÄrztInnen zugehen. Die Sono-Abteilung ist der Nephro zugeordnet, sodass man dort nach Wunsch Zeit verbringen kann. Meistens konnte man eine halbe bis eine Stunde eher gehen. Pulmo: Diese Station kann ich nur wärmstens empfehlen, das Team ist goldig und man wird herzlichst aufgenommen. Die Station ist provisorisch wegen Bauarbeiten etwas abgelegen in einem Containerbau untergebracht, was aber zu einer sehr familiären Atmosphäre auf Station führt. Die Zusammenarbeit mit der Pflege und der Funktionsdiagnostik ist top, sodass man auch viel von denen lernen kann. Man bekommt einen PC-Arbeitsplatz und man kann somit gut selbstständig arbeiten, langweilig wurde mir nie. Start ist auch 7 Uhr, Ende 15:30 Uhr. Es gibt eine Morgen- und eine Nachmittagsbesprechung, in denen neue PatientInnen ausführlich vorgestellt werden, Bildgebungen gesichtet und Probleme diskutiert werden. Dadurch kann man Therapieentscheidungen gut nachvollziehen und hat einen Lernerfolg. Die BEs teilt man sich mit der DienstärztIn, meistens waren sie gut schaffbar und im Notfall helfen die lieben StationsärztInnen. Abschließend kann ich das PJ an sich am HBK empfehlen, das Leben drumherum hat mir aber weniger gefallen. Die Menschen in Zwickau sind gewöhnungsbedürftig, Zwickau war die erste Stadt für mich in der ich schwer Anschluss finden konnte. Das HBK vermittelt einem ein Wohnheimzimmer im Wohnheim der Hochschule bei Bedarf, was eher zweckmäßig und eine halbe Stunde vom Krankenhaus entfernt ist. Kontakt zu anderen PJlerInnen hatte ich wenig, man sieht sich im Krankenhaus eher selten. Theoretisch gibt es einmal wöchentlich Unterricht, der aber ab und zu ausfiel und schlecht besucht wurde.

Bewerbung

easy übers PJ-Portal, es gibt immer freie Plätze
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