PJ-Tertial-Bericht am Segeberger Kliniken
Allgemeinchirurgie
Bad Segeberg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Unfall und Viszeral/Allgemein
·
01/2023 – 04/2023
Veröffentlicht am
1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Das Tertial war sehr sehr nett und lehrreich. Das Team (inkl. Chefs, OÄ, Sekretärinnen etc.) war super nett. Wir waren 5 PJler, was manchmal schon etwas viel war, wenn nicht so viel los war. Es gab eine Einteilung zwischen ZNA, Station und Sprechstunde. Man konnte immer in den OP, musste man aber eigentlich nie (es sei denn man wurde mal gefragt weil Hilfe gebraucht wurde). Das Miteinander im OP war sehr nett, anders als man es eigentlich von Chirurgen kennt, waren alle freundlich, wohlwollend und unterstützend. In den Zeiten wo etwas weniger los war konnte man Kaffee trinken, Lernen oder auch in den anderen OP-Sälen zuschauen. Mit etwas Eigeninitiative kann man auch im NEF mitfahren- die leitende Notärztin setzt sich für alle motivierten Studenten ein. In der ZNA konnte man Wunden eigenständig versorgen und Patienten aufnehmen. Auf Station konnte man eigene Zimmer übernehmen, und bei den anfallenden Arbeiten helfen. In der Sprechstunde hatte man die Möglichkeit von den Chefs oder OÄ zu lernen.
Das Highlight war unser Probeexamen, das wirklich dem Ablauf des Examens glich (inkl. Epikrise etc.). Die Chefs haben sich knapp 4 Stunden Zeit genommen um uns in die Examenssituation zu versetzen.
Mittagessen war immer möglich, im Bistro konnte für 3,70€ ein Mittagessen inkl. Salatbuffett, Nachtisch und Wasser erworben werden. Für den kleinen Hunger gab es belegte Baguettes und Brötchen für ca. 2€. Die Mitarbeiterin macht aber auch mitgebrachtes Essen in der Mikrowelle warm.
Insgesamt ist es dort ein sehr freundliches Haus. Auch die anderen Abteilungen sind sehr sehr nett.
Ein kleiner Nachteil war leider die Fahrerei, auch wenn man es sich selber ausgesucht hat... Wir sind in einer Fahrgemeinschaft gefahren, was uns natürlich abhängig gemacht hat. Es fahren auch Busse und Züge, jedoch nur 1x die Stunde.
Auch musste ziemlich viel Blut abgenommen und Zugänge gelegt werden. Es gibt wohl einen Entnahmedienst, der aber häufig krank war. Dementsprechend war man morgens damit erstmal beschäftigt.
Studientage gibt es 8, die man frei einteilen kann. Entweder am Ende oder zwischendurch. Man kann sich mehr frei erarbeiten, was jedoch durch die Fahrgemeinschaft schwierig ist.
Insgesamt ein tolles Tertial, zu empfehlen für die, die nicht so viel mit Chirurgie anfangen können, da man nicht so viel in den OP muss, jedoch auch für die, die mal in den Bereich wollen, da man wirklich viel lernen kann und mit ein bisschen Eigeninitiative immer mit an den Tisch darf und davon profitiert, dass die Ärzte gerne ihr Wissen weitergeben.
Bewerbung
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