PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik St. Georg

Innere

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Kardiologie, Angiologie, ZNA, Gastroenterologie, Hämato-Onkologie · 01/2023 – 03/2023

Veröffentlicht am

2.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Natürlich fange ich mit dem Schlechten an, weil mein Gesamteindruck leider nicht gut ist. Im AK St.Georg wird kurz und knapp gesagt einfach gespart. Ein super Beispiel dafür ist die Gastro, wo es keinen Blutentnahmedienst gibt, das heißt man darf als PJler*in den ganzen Tag Blut abnehmen (verteilt auf 5 Stationen), Zugänge legen UND bis 16:30 Uhr bleiben, "falls noch eine Blutentnahme oder ein Transport anfällt". Zudem soll man aufschreiben, welche Materialien im Lager fehlen und diese nachbestellen!? Ich bewerte dies als Armutszeugnis für den Chefarzt und die Klinik und absolute Ausbeute der unbezahlten Arbeitskraft der PJler*innen. Asklepios hat 2022 2,2 Milliarden Profit gemacht und schafft es nicht, Aufgaben gescheit zu verteilen, geschweige denn seine Angestellten zu entlohnen. Die Assistenzärzt*innen sind zum Glück freundlich gewesen. Neben Blutentnahmen durfte man auf der Hämato-Onko aber Knochenmarkpunktionen machen und ZVKs legen, was super ist. Toll strukturiert war die Kardiologie mit spannenden Einblicken, Arbeiten auf Augenhöhe und einer vorbildlichen Stimmung. Meine Empfehlung: - Famulatur in der Kardiologie (nettes Team, junge Menschen, spannende Elektrophysiologie, top Oberärzt*innen!) - Bitte, bitte unterstützt diesen Asklepios Konzern mit eurem PJ nicht. Die sparen an Arbeitskräften und verlassen sich auf unbezahlte PJler*innen, um essenzielle Arbeiten wie Blutentnahmen und Transporte zu regeln. Wenn wir das weiter mitmachen, läuft es einfach so weiter, weil die Personallücke durch uns gedeckt wird.
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