PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Klinikum Neukoelln
Hämatologie/Onkologie
Berlin, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Onkologie und Palliativstation
·
01/2023 – 04/2023
Veröffentlicht am
1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- ca. 300
Erfahrungsbericht
Pro:
- man wird als PJler*in von allen respektiert, ins Team und in den Stationsalltag schnell integriert, man wird in neue Aufgaben eingearbeitet und darf selbstständig Punktieren (Aszites, Knochenmark, LP,..)
- weitere Aufgaben: Briefe schreiben, Visiten, Visiteneinträge, Telefonate mit Angehörigen, Aufnahmen, Reha/Kurzzeitpflege/häusliche Versorgung organisieren etc.
- eigenständige Aufnahmen von Patient*innen ist erwünscht und die Mithilfe wird hoch geschätzt. Die Möglichkeit Patient*innen zu betreuen besteht, ist aber kein Muss. Nach jeder Aufnahme wird der Fall mit der zuständigen Assistenzärztin besprochen und anschließend dem Oberarzt vorgestellt
- täglich lehrreiche Visite durch Assistenzärzt*innen, 1x/w durch Oberarzt, der äußerst nett und kompetent ist
- abwechslungsreiche Krankheitsbilder, Rotation auf die Palliativstation von 14d möglich und zu empfehlen
- man lernt wirklich gut EKGs auszuwerten und Basis-Sono Skills, Untersuchungen, Patient*innengespräche führen, Zugänge legen, Port punktieren, „breaking-bad-news“, hilfreiche basics onkologischer Therapiekonzepte. An TuKo und Röntgenbesprechungen kann man regelmäßig teilnehmen, sowie an der Visite der Strahlentherapeut*innen
- es gibt einen Dienst für Blutentnahmen, somit waren BE selten zu machen
- PJ-Unterricht fand regelmäßig statt, dafür war ich immer frei gestellt
- Studitag durfe ich bei Vorankündigung flexibel nehmen
Contra:
- hatte fast das ganze Tertial lang keinen eigenen Zugang zum digitalen Aktensystem. Somit Mitarbeit insb. am Anfang sehr umständlich. Am besten direkt in den ersten Wochen viel Druck auf’s Sekretariat machen
Fazit:
Für alle die Interesse haben am Ende ihres PJ die Basics der Inneren und Palliativmedizin zu beherrschen ist die Onkologie in Neukölln gut geeignet. Teil des Teams zu sein, heißt aber natürlich auch meistens bis zum Dienstschluss (offiziell 16.30h aber eher 18.00 Uhr) da zu bleiben und sich einzubringen - wobei ich auch mal früher gehen konnte und selten länger als 17:30 geblieben bin. Mir hat das Tertial insgesamt sehr gut gefallen, weil man viel eigenständig arbeiten konnte - wer aber gerne jeden Tag um 14:00 nach Hause will, sollte sich eher was anderes suchen :)
Bewerbung
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