PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Virchow
Allgemeinchirurgie
Berlin, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Privatstation 21 und Intensivstation
·
09/2022 – 12/2022
Veröffentlicht am
3.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
4
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
4
Unterricht
4
Betreuung
5
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 0
Erfahrungsbericht
Ich kann das PJ-Tertial leider nicht weiterempfehlen, da die Arbeit aufgrund von mangelndem teaching, mangelnder Infrastruktur für PJler*Innen und ohne Vergütung selsbt für lernwillige Studis frustrierend und unleistbar ist. Hier herrscht großer Verbesserungsbedarf seitens der Charite.
Selbst unter den hochmotivierten und chirurgie-Interessierten PJler*Innen herrschte spätestens nach paar Wochen eine schlechte Laune. Wer trotzdem das Los zieht oder sich für die Chirurgie am Virchow entscheidet: Macht auf alle Fälle früh eine Whatsappgruppe, tauscht euch aus, fordert Studikurse von den Ärzt*Innen und nehmt nichts zu persönlich, gönnt euch Pausen die euch zustehen und nutzt die Gelegenheit in die Rettungsstelle zu rotieren! :)
Positiv:
+ Im OP wird man sehr respektvoll und dankbar einbezogen. Dort wird auch viel erklärt und (je nach Operateur*In) den PJler*Innen Fragen gestellt
+ Essensmarken für Mittagessen (allerdings kein Monatsgehalt)
+ Rotation in der Notaufnahme
+ online PJ Veranstaltungen (leider um 17.00 Uhr, deshalb wenig Teilnahme der PJler*innen)
Negativ:
- Es hat kein Mid-Term Gespräch stattgefunden (keine direkten AnsprechpartnerInnen);
- respektlose Kommunikation gegenüber Studis seitens des Sekretariats, der PJ-Beauftragten, teils der Oberärzt*Innen
- keine Vergütung
- Assistenzärzt*Innen haben auf der Station keinerlei Zeit für teaching;
- praktische Forbildungen wurden nur 10min vor Termin in der internet Whatsapp-Gruppe angekündigt;
- an Studientagen wurde mir gesagt, ich müsse einen 'Ersatz' organisieren für meine Abwesenheit;
- keinerlei Einbindung von oberärztlicher Seite; somit auf der Station sehr niedriger bis kein Lerneffekt
- PJler*Innen haben im digitalen Aktensystem nur eine Leseberechtigung und keine Berechtigung für Visiteneinträge. Steht einer aktiven Mitarbeit im Weg.
- Stationsalltag spiegelt leider eine einzige Überforderung der Assistenzärzt*Innen wider. Diese wurden auf der Chefarztvisite zum Teil auch äußerst degradierend behandelt. Leider sehr demotivierend dies als Studierende zu sehen.
- Internen/zentralen PJ-Fortbildung fanden meist nach 17.00 Uhr statt
- Krankheitstage waren Fehltage!
- Fühlte mich nach dem Tertial leider kein bisschen besser vorbereitet auf Examen
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