PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Kaufbeuren

Allgemeinchirurgie

Kaufbeuren, Deutschland · 8 Wochen · Station C3, C5, NFA · 11/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
740€
Gebühren
180€ für das Wohnheimszimmer

Erfahrungsbericht

Alles in allem hatte ich ein sehr gutes Tertial in Kaufbeuren. Ich hatte mir von einem kleinerem Haus (als z.B. der Uni) eine bessere Betreuung und einfach einen guten Überblick über die Chirurgie gewünscht und dies hier auch gefunden. Die zwei größten Nachteile direkt vorweg: Ist man wie ich im Winter dort und hat kein Auto, ist man sehr eingeschränkt. Kaufbeueren ist nicht wirklich groß und wer die romantische Vorstellung hat, er könne am WE dann schnell mal Ski fahren gehen oder in die Berge, kann das ohne Auto nur sehr eingeschränkt. Zweitens hat das Wohnheim kein Wlan (auch keins im Klinikum o.ä.), was auf Dauer durchaus einschränkend und nervig ist. Ansonsten bekommt man bei Tertialstart einen Rotationsplan (4 Wochen Allgemein-, Gefäß-, Unfallchirurgie und Notaufnahme). Ich war noch eine Woche in der Wundambulanz, was ich sehr empfehlen kann! Die Stationen unterscheiden sich alle in der Qualität der Betreuung und ihrer Freundlichkeit, wenn man sich jedoch ein bisschen anstrengt, habe ich überall jemanden gefunden der/die mich gut betreut hat. Allgemein gesehen, wird man meist für 1 OP am Tag eingeteilt und ist ansonsten recht frei in der Tagesgestaltung. Die OPs sind meist die großen OPs bei denen halt eine 2. Assistenz gebraucht wird, jedoch sind die Ober- und Chefärzte meist durchaus bereit einem viel zu erklären und ab und zu darf man auch mal nähen. Man kann auch Rufdienste der Chirurgie übernehmen, man macht dann die OPs, die in den Spätdienst hineinlaufen und bekommt dafür einen Tag frei. Ich habe recht viele davon gemacht, weil man dann außerdem 1. Assistenz war und man so noch ein paar spannende Fälle gesehen hat. Theoretisch kann man dann auch nachts angerufen werden, ist mir jedoch nie passiert. Eigene Patienten konnte ich sowohl in der Gefäß-, als auch in der Unfallchirurgie betreuen, in der Allgemeinchirurgie fiel für mich keine Stationsarbeit an. Am besten war für mich die Zeit in der NFA, hier kann man schnell Patienten untersuchen und sie dann vorstellen, ansonsten FAST-Sonos machen und Wunden nähen.

Bewerbung

PJ Portal vorher per Mail bzgl des Wohnheims
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.