PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Mitte
Unfallchirurgie
Bielefeld, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 7.1, 7.2, 7.3
·
12/2022 – 03/2023
Veröffentlicht am
1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 22,5€/Tag
Erfahrungsbericht
Ich habe mein chirurgisches Tertial im Klinikum Bielefeld Mitte absolviert, weil ich es bereits aus einer Famulatur und meiner Ausbildung kannte.
Die Rotationen sind frei wählbar. Ich war 2 Monate in der Unfallchirurgie und einen Monat in der Viszeralchirurgie. Man kann jedoch auch andere Fachbereiche wählen.
Der Tag beginnt um 06:45 Uhr auf Station mit der Visite und geht dann weiter mit der Frühbesprechung um 07:30 Uhr. Ich hatte das Gefühl, dass sich jeder für die PJler verantwortlich fühlt und auch jeder etwas erklären möchte, wenn man Fragen hat. Der Chef teilt einen morgens nach der Frühbesprechung ein, wo man am Tag mit hingeht, entweder OP, Station, Sprechstunde oder Notaufnahme. Im Zweifel hält man sich an die Assistenzärztin Frau Appelhans, die einen überall mit hinnimmt und viel erklärt.
Der Chef ist sehr engagiert und hält jeden Montag um 14 Uhr ein PJ-Seminar, welche von allen bisherigen PJ-Semiaren die besten waren, da sie sehr realistisch aufgebaut sind und zum mitdenken und mitmachen anregen. Da er selbst auch M3 Prüfungen abnimmt, weiß er worauf es ankommt und bereitet optimal auf die Prüfung vor. Bestandteile der Seminare sind Fallbesprechungen, Röntgenbildanalyse und Gipskurs. Also selbst wenn man nichts mit Unfallchirurgie oder Chirurgie generell am Hut hat, kann man dort viel mitnehmen.
Die Assistenzärzte dürfen viel selbst operieren, daher ist man im OP häufig die zweite Assistenz, darf aber in der Regel zum Schluss immer zunähen, oder auch mal bohren und selber schrauben. Das Team ist jung und die Stimmung ist sowohl im ärztlichen Team als auch mit der Pflege sehr harmonisch, sodass sich eine angenehme Arbeitsatmosphäre ergibt.
Auf Station ist die Pflege für die Blutentnahme zuständig und man muss nur mal ein Zugang legen oder Blut abnehmen, wenn es schwierig ist. Ansonsten unterstützt man viel beim Verbandswechsel und darf Fäden oder Klammern entfernen.
Falls im OP oder auf Station doch mal nichts zu tun ist, kann man jederzeit in die Notaufnahme gehen und dort mithelfen. Nach einer gewissen Zeit durfte ich mir auch selbstständig Patienten in die Räume holen, untersuchen und dem Assistenzarzt vorstellen und gegebenenfalls weitere Diagnostik mit ihm besprechen. Wenn man ein wenig Eigeninitiative zeigt, findet man sich schnell ins Team ein und darf auch mehr machen. Daher ist diese in meinen Augen die optimale Abteilung, wenn man Unfallchirurgisch viel sehen und lernen will.
Bewerbung
PJ-Portal
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