PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Ludwigsburg
Anästhesiologie
Ludwigsburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, Intensivstation
·
09/2022 – 12/2022
Veröffentlicht am
1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 680
Erfahrungsbericht
Das Anästhesie-PJ in Ludwigsburg kann ich definitiv jedem empfehlen. Das Team ist super organisiert und alle Ärzte + Pflege sind sehr nett und freundlich. Man spürt die hohe Wertschätzung untereinander und auch als PJler wird man wahrgenommen und bestmöglich integriert. Wahrscheinlich hatte ich auch etwas Glück, da ich zu dieser Zeit die einzige PJlerin in der Anästhesie war.
8 Wochen OP:
Hier beginnt die Frühbesprechung um 07:30 Uhr. Danach wird man durch den OP-Koordinator einem Saal bzw. Arzt zugewiesen, den man an diesem Tag begleiten darf. Eigene Wünsche werden jederzeit berücksichtigt! Im OP durfte ich Patienten vorbereiten, Zugänge + Arterien legen, die Einleitung unter Aufsicht durchführen und intubieren üben. Während die OPs liefen haben mir die Ärzte viel erklärt zur Narkose, Beatmung usw. oder ich konnte in andere Säle wechseln.
Die Zeit hier hat mir sehr gut gefallen, da man die Grundlagen und das tägliche Arbeiten in der Anästhesie gut kennenlernt. Außerdem kann man mal mit in die Endoskopie, Kreissaal oder den ambulanten OP und sieht andere Arbeitsplätze im Haus als den Zentral-OP (ca. 10 Säle).
8 Wochen Intensivstation:
Mein Highlight. In Ludwigsburg gibt es nur eine interdisziplinäre Intensivstation. Das ist super weil man als PJler das komplette Spektrum an Krankheitsbildern zu sehen bekommt (internistisch, chirurgisch, neurologisch, neurochirurgisch - nur eine Herzchirurgie hat LB nicht). Im Frühdienst beginnt man hier um ca. 06:50Uhr mit der Übergabe vom Nachtdienst. In den ersten Wochen wird man gut eingelernt und begleitet zunächst die Ärzte, was ich sehr spannend fand. Irgendwann kann man auch selbstständig Patienten untersuchen und sie anschließend mit einem Assistenten oder Oberarzt besprechen und dokumentieren. Wenn genug Zeit war, durfte ich auch hier Arterien legen, ZVK legen, bronchoskopieren usw. Außerdem hab ich mir oft das Sono-Gerät geschnappt und einfach schallen geübt.
Um 14:30Uhr ist die Übergabe für den Spätdienst und danach kann man heim oder in den PJ-Unterricht.
Man kann auch mal einen Dienst mit machen und 1x NEF fahren (jeder PJler im Haus darf 1x). Einfach fragen.
Bewerbung
Bewerbung über Uni Heidelberg im Bewerbungsverfahren ca. 5 Monate vor PJ-Start.
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