PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Duesseldorf

Gynäkologie

Duesseldorf, Deutschland · 8 Wochen · Station F1, F2 · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

3.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 5
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
573

Erfahrungsbericht

Das Gyn-Tertial am UKD war wirklich wirklich schlecht, ich kann jedem, der Interesse an Gyn/Geburtshilfe hat, nur davon abraten. Aufgaben als PJ sind: -morgens auf allen Stationen Blut abnehmen (sind aber immer so 40-50 Patientinnen auf allen Stationen). Wenn’s zu lange dauert kriegt man teilweise dumme Sprüche - OP-Assistenz: hier kann’s gut oder schlecht sein. Die Assistenz kann sehr anstrengend sein und die Stimmung generell im OP ist katastrophal, also egal was man macht, man muss damit rechnen, hin und wieder angeschrien zu werden. Nähen war für mich nicht drin, es hieß im Gyn-OP, man könne im Sectio-OP nähen und die haben das gleiche nur andersrum gesagt… Man sieht allerdings viele spannende große OPs, weil wirklich in fast jeder OP ein PJ gebraucht wird. - auf Station Aufnahmen: nur Gespräche, keine Untersuchung - auf Station Nieren-Sonos - Abschlussuntersuchung Geburtshilfestation: ohne gynäkologische Untersuchung Man hat also die Basics der gynäkologischen Untersuchung nicht gelernt, trotz fast täglichen Bitten wurde es uns nicht erlaubt, mal eine gynäkologische Untersuchung zu machen. Das ist natürlich extrem bitter für ein Gyn-Tertial, sowas kein einziges Mal machen zu dürfen. Außerdem war auf Station und im OP so viel zu tun, dass man nie in die Gyn-Ambulanz, Schwangerensprechstunde, Kinderwunsch-Abteilung oder den Kreißsaal gehen konnte, wo man vielleicht noch was gelernt hätte. Die Stimmung im Team war auch nicht gut, die Assistent:innen waren maximal überlastet und viele haben sehr auf uns PJs herabgeschaut. Wenn wir Kritik angebracht haben und um mehr Lehre gebeten haben, wurde das gegen uns verwendet. Wenn man nicht einfach geht, lassen einen die Ärzt:innen bis 18 Uhr auf Station bleiben, falls doch noch ein Zugang kommt. Generell war es auch super chaotisch, man war regelmäßig in OPs gleichzeitig eingeteilt und wurde dann angemeckert, wenn man nicht auf in beiden zeitgleich stehen konnte. Insgesamt lohnt sich das Tertial am UKD also überhaupt nicht, man lernt wirklich nichts und ist nur eine billige Arbeitskraft.
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