PJ-Tertial-Bericht am Fuerst-Stirum-Klinik
Chirurgie
Bruchsal, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
·
11/2022 – 01/2023
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 670 + 25 pro Monat für Bahntickets
- Gebühren
- 130 pro Monat für Bahntickets, 4,50€ pro Mittagessen
Erfahrungsbericht
Ich habe eine halbes Tertial an der Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal absvoliert, davon je 4 Wochen AC und UC. Es hat mir sehr gut gefallen. Im Haus herrscht eine positive Grundstimmung und ein freundlicher Umgangston mit ärztlichem Kollegium, Vorgesetzten und Pflege. Man wird eingeladen, nicht nur den Unterricht der eigenen, sondern auch der anderen Abteilungen zu besuchen, sodass dieser täglich, teilweise auch mehrfach am Tag stattfindet. Man erhält einen Spind, PJ Telefon und Zugang zum EDV-System, sodass man sich gut eingebunden fühlt und effektiv arbeiten kann.
Die Hauptaufgaben sind Blutentnahmen / Viggos und Assistenz im OP. Teilweise ist dies etwas monoton, allerdings bleibt dazwischen auch genug Zeit, um bei den Visiten mitzugehen, bei Untersuchungen wie z.B. Sono oder OPs zuzuschauen, bei denen man als PJ normalerweise nicht gebraucht würde oder Briefe zu schreiben.
Es gibt auch ein PJ Zimmer mit zwei PCs, wo wir z.B. chirurgische Knoten geübt oder es uns einfach gemütlich gemacht haben. Zu Besprechungen wie Röntgendemos waren wir jederzeit mit eingeladen ohne dass unsere Anwesenheit erwartet wurde.
Abhängig von der Besetzung kann man normalerweise wohl auch in die Notaufnahme rotieren, was aber bei uns leider nicht möglich war.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass wir auf beiden Stationen dazu ermutigt wurden, eigene Patient:innen zu betreuen, was ein sehr guter Einstieg in die Stationsarbeit war.
Gestört hat mich, dass man statt wie auf Moodle angekündigt ein Jobticket lediglich 25€ pro Monat Zuschuss zur Fahrkarte erhält, welche streckengebunden von Heidelberg aus 130€ pro Monat kostet. (So teuer, da verbundüberschreitend). Weiterhin gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Häusern kein kostenloses Mittagessen. Allerdings wurde zum Februar die Vergütung deutlich auf meines Wissens nach 820€ erhöht, sodass diese Kritikpunkte spätestens ab Einführung des 49€ Tickets hinfällig sind.
Insofern kann ich ein Tertial in Bruchsal sehr empfehlen. :-)
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