PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Halle

Anästhesiologie

Halle, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, ITS, Prämedikationsambulanz, HBO-Kammer, Schmerz-/Palliativteam · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400,00

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Anästhesie am UKH ist sehr zu empfehlen! Es gibt einen klaren Rotationsplan (OP, Schmerzambulanz, ITS, NEF, Sauerstoffkammer, Prämedikationsambulanz) der sich individuell und nach Rücksprache mit den Sekretärinnen und Oberärztinnen auf Wunsch auch verändern lässt. Am Anfang bekommt man einen Mentor zugeteilt, mit dem man allerdings abh. von den Diensten mal mehr mal weniger zu tun hat. Im OP sind die meisten Anästhesistinnen und Pflegemitarbeiterinnen kollegial, hilfsbereit, erklären viel und lassen einen unter Aufsicht auch viel machen. Wenn man also schon einige Zeit im OP war, darf man durchaus auch seine Patienten selber einleiten und die Narkose (natürlich alles unter Aufsicht) führen. Manchmal gibt es natürlich Tage bzw. Patienten bei denen man als Anfänger nicht so gut mithelfen kann, dann darf man aber auch immer in einen anderen Saal gehen und dort schauen ob man etwas mehr machen darf. Auf den Intensivstationen durfte ich ebenfalls alle Aufgaben eines Assistenten übernehmen: Patienten eigenständig aufnehmen, betreuen und vorstellen, Untersuchungen/Diagnostik/Konsile anmelden, ZVK/Arterie/Bronchoskopie unter Anleitung durchführen, etc. Dies fand ich persönlich sehr lehrreich, man hatte jederzeit Ansprechpartner falls Fragen aufkamen und die Oberärztinnen sind bemüht auch immer wieder kleine Teachings zu machen und ihr Wissen weiterzugeben. Die Sauerstoffkammer war interessant zu sehen und erklärt zu bekommen, großartig mitarbeiten als PJ'ler ist dort allerdings nicht möglich. Da die Rotation dorthin (3 Tage) aber auch kurz ist, war das nicht weiter schlimm. Die Rotation auf die Rettungswache und die Fahrten mit dem NEF habe ich persönlich sehr genossen. Es gab viele und abwechslungsreiche Einsätze bei denen ich auch gut mithelfen konnte, sodass ich einiges von der Woche mitgenommen habe. In der Schmerzambulanz übernimmt man eigenständig schmerzmedizinische Konsile und beantwortet diese nach Rücksprache mit den Ärzten. Außerdem kann man auf der Visite zu den palliativmedizinisch betreuten Patienten mitgehen und sich auch dort konsiliarisch mit einbringen. Insgesamt hat mir das Tertial in der Anästhesie extrem gut gefallen, hauptsächlich weil es 1. abwechslungsreich, 2. gut organisiert, 3. viel eigenverantwortliches Arbeiten und 4. ein sehr nettes und kollegiales Team hatte!
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