PJ-Tertial-Bericht am Chris Hani Baragwanath

Unfallchirurgie

Johannesburg, Suedafrika · 8 Wochen · Station Trauma Emergency Unit (Resus & Pit), H3 · 10/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
450/Monat

Erfahrungsbericht

ORGA Bewerbung ca. 1 Jahr im Voraus an das Wits International Office. Aktuell und noch bis März 2023 verantwortlich ist Sindisiwe Khanye (sindisiwe.khanye@wits.ac.za). Sindisiwe ist großartig, antwortet schnell und hilft euch bei Dokumenten immer weiter. Falls Refilwe Kgauwe danach aus dem Mutterschutz zurückkommt: Sie beantwortet wohl nur E-Mails der letzten 24 Stunden, also oft schreiben oder oft anrufen (refilwe.kgauwe@wits.ac.za; +27 11 717 2025). Wenn man seinen Confirmation Letter bekommen hat, muss man nichts weiter machen und meldet sich nach Ankunft persönlich. UNTERKUNFT Internationale Studis übernachten fast immer bei Christine Loukakis (Elective Accommodation). Kostenpunkt: 270 ZAR pro Nacht. Würde ich auch empfehlen. Man hat die Community (andere Internationals, die einen am 1. Tag mitnehmen) und Christines Kontakte sind viel wert (Mitfahrt im Rettungsdienst und Rettungshelikopter). Außerdem sind die neu eingebauten Solarzellen ein Segen bei den permanenten Stromausfällen (mal load shedding googlen). Die Alternative zu Christine ist Alan Peter (Swanage Accommodation). ERFAHRUNGEN Viel los ist in Bara’s Trauma Ermergency Unit immer bei gutem Wetter, an Wochenenden, in der Nacht und am Monatsende nach dem Pay Day. Und am meisten am 16. Dezember. Was man so tut: Viel nähen (auch in zwei Ebenen), BGAs, Patienten zum CT fahren. Wenn man will, Patienten selber betreuen, 1. Assistenz bei Notfalllaparotomien, Thoraxdrainagen. Südafrika ist leider kein Land zum Spazierengehen. Entweder man holt sich einen Mietwagen (240 ZAR pro Tag über Christine) oder man fährt Uber. Wenn man in den reichen Gegenden (z. B. Sandton) ist, kommt man sich schonmal wie in Europa vor, genauso gibt es aber No go-Areas. DOS AND DON’Ts - Do: Eine Schutzbrille, eine Kopfbedeckung für den OP (sonst trägt man die Einwegüberzieher für Schuhe) und Desinfektionsmittel mitbringen. Wenn man welche übrig hat, auch Vicryl-Nähte (meistens hat man sonst nur Catgut für Subkutannähte). 1 Paar Scrubs bekommt man von der Wits-Uni, ansonsten hat Christine auch eine ansehnliche Sammlung. - Do: Am 16.12. und an Wochenenden am Monatsende da sein, dann hat man was zu tun. - Do: Ein paar Brocken Zulu lernen, macht das Leben leichter. - Don’t: Sein Handy unbeaufsichtigt lassen, kann schnell weg sein. - Don’t: Erwarten, dass das Bara sauber ist. Zitat: „The flies also scrub themselves before they go to theatre.“ Desinfektionsmittel gibt es oft nicht, dafür eine Seife mit Kirschgeruch. - Don’t: Erwarten, dass alle Kliniken in ZA so sind wie das Bara. Andere public hospitals sehen z. T. besser aus, private Krankenhäuser sind oft schicker als in Deutschland. FAZIT Would recommend. Ich halte 8 Wochen für den perfekten Zeitraum (sonst wird es auch irgendwann teuer). Länger geht wohl auch, wird einem aber nicht vorab vom Wits International Office bestätigt.

Bewerbung

Ca. 1 Jahr im Voraus

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.