PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Kaufbeuren

Allgemeinchirurgie

Kaufbeuren, Deutschland · 8 Wochen · Station Viszeral, Unfall-, Gefäßchirurgie und Notaufnahme · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
744 €
Gebühren
150 € Miete

Erfahrungsbericht

Während des Chirurgie Tertials rotiert man zwischen Unfall-, Viszeral-, Gefäßchirurgie und Notaufnahme. Man erhält eine Aufwandsentschädigung. Untergebracht ist man in dem Wohnheim direkt neben dem Krankenhaus. Nach den guten Bewertungen der letzten Jahre war ich etwas ernüchtert von meiner Zeit in Kaufbeuren. Im vorhergehenden Tertial (Wahltertial) durfte ich deutlich mehr nähen und aktiv im Op machen. In der Viszeral- Gefäß- und Unfallchirurgie verbringt man die Zeit zwischen Station und Op (zumeist als Haken- oder Beinhalter). Die meisten Operateure sind nett, manche erklären viel und lassen einen nähen, etc.. Am meisten gelernt habe ich während den nächtlichen Rufdiensten (wirklich sehr empfehlenswert). Da ist man erste Assistenz und bekommt einen Tag frei dafür. Leider hatten die in alten Berichten erwähnten Blutentnahmekräfte während meiner Zeit gekündigt, bzw. waren unterbesetzt oder krank, weshalb ich regelmäßig Blut abnehmen und Viggos legen musste. Die Zeit in der Notaufnahme hat mir mit Abstand am besten gefallen, da man nach kurzer Einarbeitung relativ selbstständig Patienten betreut hat. Die Pflege im NFZ ist wirklich top. Ich war einem sehr netten Assistenzarzt zugeteilt, der viel erklärte hat und mich immer gerufen hat, wenn es etwas spannendes gab. Im NFZ habe ich mehr genäht als im Op selbst. 1x/Woche gibt es Unterricht, der i.d.R. gut war. Da ich um die Zeit jedoch häufig im Op stand, war ich nur bei ca. der Hälfte der Termine dabei. Das Wohnheim fand ich richtig schlecht. Herd und Backofen waren aus Brandschutzgründen abgeschaltet, der Kühlschrank richtig versifft und es gibt keine Kühltruhe. Theoretisch müsste man all seine eigenen elektronischen Geräte von der Haustechnik auf potentielle Sicherheitsrisiken überprüfen lassen (was natürlich niemand gemacht hat). Es gibt kein Wlan im Wohnheim oder Krankenhaus. Am besten fragt ihr die Pflegeschüler, ob ihr ihres nutzen könnt. In Kaufbeuren selbst kann man meines Erachtens nach nicht besonders viel unternehmen. Das Allgäu ist landschaftlich schön.

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