PJ-Tertial-Bericht am Katharinenhospital Stuttgart

Neurologie

Stuttgart, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, Stroke Unit, Notaufnahme, neurologische Intensivstation · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
565

Erfahrungsbericht

Mir hat mein Tertial in der Neurologie sehr gut gefallen! Ich wurde zuerst auf der Normalstation eingeteilt. Da es außer mir keine anderen Neuro-PJler gab, konnte ich das restliche Tertial selbst einteilen und durfte frei wählen, wie lange ich wohin rotieren wollte. Die Normalstation hat mir am besten gefallen. Die Assistenzärztinnen dort sind total nett und haben mich wirklich super betreut! Man kann hier sehr viel lernen! Morgens stehen nur wenige Blutentnahmen/Viggos an, anschließend ist jeden Tag um 8.45 Uhr die Röntgen-Demo. Einmal die Woche findet danach ein Journal Club statt. Auf der Normalstation durfte ich eigene Patienten betreuen (Aufnahme, Brief, Visite, Untersuchungen anmelden) und sehr viele Lumbalpunktionen (unter Aufsicht) durchführen. Auch wenn oft viel los war, hat man sich trotzdem Zeit für mich genommen und wir haben z.B. meine Briefe besprochen. Auch der Oberarzt war daran interessiert, dass ich etwas lerne. Er hat nachmittags mit mir meine aufgenommenen Patienten besprochen & nachuntersucht und mich auch mal mit zu einer tiefen Hirnstimulation in der OP genommen. Meine Rotation auf die Stroke Unit war auch super, hier kann man mit dem K2-Dienst mit in die Notaufnahme gehen, wo man z.B. mit in Akuträume bzw. Schockraum gehen darf. Aber auch auf der neurologischen Intensiv hat es mir gut gefallen. Man kann zwar als PJler nicht so viel machen wie auf der Normalstation, ist aber für 2-3 Wochen trotzdem sehr interessant und ich durfte dort z.B. Duplex üben, Arterien legen, etc. Wenn man sich bemüht, kann man wirklich viel lernen und z.B. auch mal in die Funktion schauen. Man muss das jedoch alles selbst organisieren oder kann die Assistenten bitten, einem zu helfen. Es gibt zwar einen PJ-Beauftragten, er kümmert sich jedoch eher weniger um die PJler. Einen PJ-Unterricht in der Neuro gibt es nicht, man kann jedoch jederzeit in den der Inneren, Chirurgie etc. gehen (fällt auch oft aus). Die Arbeitszeiten sind für PJ-Verhältnisse eher länger, wenn man aber mal früher gehen muss, ist das auch gar kein Problem. Die Sekretärin ist auch total bemüht, hat z.B. direkt ein eigenes Telefon für mich organisiert, als ich danach gefragt habe oder sich um die Freischaltung meiner IT-Zugänge gekümmert. Insgesamt habe ich mich dort echt wohlgefühlt, wurde super ins Team integriert und z.B. zur Weihnachtsfeier oder zum Assistententreffen eingeladen. Ich kann ein PJ-Tertial am Katharinenhospital nur empfehlen!
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