PJ-Tertial-Bericht am Hopital de Morges

Allgemeinchirurgie

Morges, Schweiz · 8 Wochen · Station Viszerale, Orthopädische und Vaskuläre Chirurgie · 10/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
730

Erfahrungsbericht

Mein Französisch ist etwa Niveau B2/C1 und hat sich in den zwei Monaten stark verbessert, hat jedoch auch zu den teils etwas schlechteren Bewertungen beigetragen, weil ich oft auch schüchtern war, und Aufgaben, die ich übernehmen hätte können, nicht übernommen habe. Arbeitszeit kann man sich frei einteilen, Rapport ist jedoch um 7.40 und 17.40, woran man sich orientieren kann. Arbeitstage sind regulär Mo-Fr, Wochenenddienste und Nächte können nach Absprache mit dem jeweiligen Assistenzarzt besucht werden. Keine Pikettdienste für UnterassistentInnen. Ich war oft auf dem Notfall (selber Patienten sehen, Anamnese und Untersuchung, Besprechung mit AA, Besprechung mit OA hat dann jeweils der AA übernommen, ich habe viel nähen können) und eher selten im OP (Haken halten, Fäden schneiden, selten nähen oder Klammern), habe mich jedoch an beiden Orten gut betreut gefühlt. Je mehr man nachfragt, umso mehr kann man machen. Auf den Stationen habe ich versucht, eigene Patienten zu übernehmen, das war vor allem administrative Arbeit, und wenn man nicht voll mit eingebunden ist, fand ich es schwierig, für einen Patienten die Verantwortung zu übernehmen, weil viel der Kommunikation über die Patienten mündlich geschieht. Ausserdem ist viel der Dokumentation auf Papier, besonders auf Station und der Poliklinik. In der Poliklinik war ich auch selten, da gabs post-OP Kontrollen und z.B. Fadenentfernungen. Oft viel los und wenig Zeit für Erklärungen. Die Leute sind alle super nett, habe nie ÄrztInnen schreien hören, alle sind geduldig, auch wenn man nicht gut französisch kann. Um die Sprache zu lernen, fand ich das einen super Ort! Die Chirurgen sind sehr motiviert, beantworten gerne fragen und besprühen dich nebenbei mit ihrer Inspiration (ich habe mich trotzdem gegen die Chirurgie entschieden). Im Personalrestaurant kostet ein Mittagessen 7-8.-, vegi muss man vorbestellen, morgens bis 11h ist der Kaffee gratis.

Bewerbung

etwa im August/September werden über die Universität Lausanne alle Unterassistenzstellen in der Westschweiz zentralisiert an die Studierenden verteilt. Man erhält dann ein Login, um den Stellenkatalog anzuschauen und seine Prioritäten einzugeben und sich so zu bewerben. Studierende, die nicht an der Uni Genf oder Lausanne studieren haben niedrigere Priorität, ihre Wunschstellen zu erhalten. Auf der Webpage ist das vorgehen zur Bewerbung gut beschrieben.

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