PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum Lueneburg

Anästhesiologie

Lueneburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, Intensiv, Palliativstation · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Anästhesiologie in Lüneburg kann ich jedem nur wärmstens weiterempfehlen! Meine Einteilung: 2 Monate OP, 6 Wochen Intensiv (davon 1 Woche NEF), 1 Woche Palliativstation, 2 Wochen nochmal OP Die Organisation läuft sehr gut und man bekommt am ersten Tag die wichtigsten Sachen von der Chefarztsekretärin gezeigt, welche auch immer ein offenes Ohr für einen hat. Die ersten zwei Monate beginnen idR im OP, um 7:30 ist die Frühbesprechung und man sieht, mit wem man zusammen im Saal ist. Wünsche hierfür dürfen auch immer geäußert werden. Das Klinikum bietet ein breites OP-Spektrum mit spannenden OPs: Allgemein- Viszeral- und Thoraxchirurgie (Ösophagusresektionen, Pankreaschirurgie, Lungenteilresektionen...), Urologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Unfallchirurgie und Orthopädie. Man wird schnell im Team aufgenommen und gut integriert, wenn man etwas warm geworden ist auch Intubieren und Arterien legen regelmäßig möglich. Zugänge legen, Präoxygenieren, Beutel-Masken-Beatmung sind idR immer möglich. Meistens konnte man zwischen 15:30 und 17:00 Feierabend machen. Man muss stempeln, kann aber Überstunden dann 1:1 in Freizeitausgleich umwandeln. Man ist fest einen Monat auf der anästhesiologisch geführten operativen Intensivstation und kann hier bei Interesse eigene Patienten betreuen von der Aufnahme bis zu Verlegung. Da man hier nicht so im Zeitstress ist kann man auf Nachfrage auch unter Anleitung ZVKs legen. Eine Woche während meiner Intensivzeit durfte ich auf dem NEF mitfahren, man bekommt sein eigenes Telefon und wird zeitgleich mitalamiert. Ebenfalls war ich eine Woche auf Palliativstation. Im Vergleich zum OP und Intensiv natürlich alles viel entschleunigter trotzdem auch sehr lehrreich. Die Zusammenarbeit mit sämtlichen Kolleg:innen hat immer gut funktioniert. Alle waren nett und aufgeschlossen und haben einen als Teammitglied angesehen. Auch wenn durch NFS-Azubis und Pflegekräfte in der Fachweiterbildung teilweise viele Menschen da waren stand man nie doof in der Ecke rum. Auch der Chef und die Oberärzte und Oberärztinnen waren immer freundlich und ansprechbar und einige sehr motiviert was Lehre angeht. Viele Fächer machen regelmäßigen Unterricht, den man auch immer besuchen kann. Es gibt 6 Euro fürs Mittagessen pro Tag (reicht für Mittagessen, Kaffe, Snacks vollkommen aus). Es gibt ebenfalls eine Aufwandsentschädigung und bei frühzeitiger Nachfrage einen Platz im Wohnheim. Zusammenfassend kann ich das Anästhesiologie-Tertial in Lüneburg nur weiterempfehlen.
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