PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Freiburg

Gynäkologie

Freiburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Gynäkologie, Geburtshilfe, Ambulanzen · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Während meines Wahltertials in der Frauenklinik in Freiburg habe ich mich sehr wohl gefühlt. Die Atmosphäre in dem Team ist super, man konnte fachlich viel mitnehmen und grundsätzlich ist die Klinik sehr gut organisiert. Organisatorisches: den Dienstplan erstellen die PJs gemeinsam in einem Google Doc. Man verbringt ca. 1/2 in der Geburtshilfe und 1/2 in der Gynäkologie. Längere Zeiträume pro Station zu planen bringt einem und dem Team dabei mehr, da man besser eingearbeitet ist (Bsp. 3 Wochen Selheim: geburtshilfliche Station, 3 Wochen Kreissaal, 4 Wochen Ambulanzen (Geburtshilfe/Gyn), 6 Wochen Hegar: Gyn-Station). Den Schwerpunkt wo man am meisten sehen möchte kann man sich so gut selbst legen. Dienste sind keine Pflicht, werden auch nicht entlohnt, jedoch sind diese sehr gern gesehen. In den Spätdiensten oder am Wochenende im Kreissaal kann man deutlich mehr sehen (vor allem mehr natürliche Geburten). Das würde ich auf jeden Fall empfehlen zu machen und man bekommt natürlich Freizeitausgleich zu einem gewünschten Zeitpunkt dafür. Alltag und Aufgaben: in dem Team herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre, dadurch konnte man sich als PJ sehr schnell integrieren. Man wird auf den Stationen gut eingearbeitet, geht morgens mit auf Visite und erledigt danach verschiedenste Aufgaben wie Nieren/Uterus Sonos, Ports anstechen, Branülen legen, Organisatorisches oder wird in den OP/Sectio gerufen. Blut abnehmen muss man auf Station nur, wenn die Pflege es mal nicht schafft. Auch im OP war ich von der wertschätzenden Stimmung positiv überrascht, Fragen wurden immer gern beantwortet. Hier lohnt sich nachzufragen; je mehr man sich engagiert, desto mehr darf man machen bspw. mit untersuchen unter Narkose, Katheter legen, mit abwaschen, nähen. Im Kreissaal läuft man mit dem/der Kreissaalärzt*in mit, legt Branülen und nach einer Einarbeitungszeit kann man Fetometrien üben und je nach Arzt auch vaginal untersuchen und Aufnahmen selbstständig machen. In den Ambulanzen kann man weniger selbstständig machen, sieht aber unglaublich viel in verschiedenen Fachsprechstunden wie Pränataldiagnostik, Kinderwunsch, Endokrinologie, Dysplasie, benigne Gyn, Endometriose oder Poliklinik. Ich habe nur 2,5 Wochen in den Ambulanzen verbracht und würde auf jeden Fall etwas mehr empfehlen. Hier ist es gut möglich mal 1 Woche Ambulanz zwischendurch zu planen. Studentenunterricht: findet zweimal pro Woche statt. Dieser ist sehr abwechslungsreich. Der/die Dozent*in bringt häufig eigene Themen mit, ansonsten kann man sich auch Themen wünschen. Während der ersten 2 Monate meines Tertials ist der Unterricht wegen Personalknappheit/Sommerpause leider öfter ausgefallen, dies hat sich jedoch wieder eingependelt und man hat immer die Möglichkeit den Lehrbeauftragten zu fragen, wenn etwas ist. Aufwendigere Kurse wie Nähkurs oder Laparoskopietraining werden auf Nachfrage auch gemacht! Fachlich und menschlich hat mir das PJ-Tertial an der Frauenklinik am UKF sehr gut gefallen und kann es wärmstens empfehlen!

Bewerbung

für Externe: über das Portal der Uni Freiburg (ca. 6 Monate vor PJ-Beginn: z.B. im Januar für PJ ab Mai)

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