PJ-Tertial-Bericht am Helios Klinikum Krefeld

Innere

Krefeld, Deutschland · 8 Wochen · Station Kardio, NFZ, Pneumo, Gastro · 05/2022 – 09/2022

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
380

Erfahrungsbericht

Kardio: Viel Blut abnehmen, dafür darf man aber gegen 14 Uhr bereits gehen. Zur Visite wird man angerufen und darf mitgehen und das restliche Blut später machen. Gute Betreuung vor allem durch Rotanten. Die eigentlichen Assistenzärzte der Kardiologie waren weniger an den PJlern interessiert. Besuch des Echos, des Herzkatherterlabors und Zuschauen bei elektrophysiologischen Untersuchungen jederzeit problemlos möglich. Möglichkeit eigene Patienten zu betreuen. NFZ: Arbeitszeit flexibel. Qualität der Betreuung vom Assistenten abhängig. Immer wieder steht man sich die Beine in den Bauch, weil man wartet bis man den Patienten übergeben kann oder bis einem ein neuer zugeteilt wird. Deutlich bessere Betreuung durch die Oberärzte. Man darf viel selbst machen. Bekommt eigene Patienten und darf die Erstuntersuchung machen. Allerdings ist dies, wie auch andere schon geschrieben haben, extrem von der Eigenmotivation abhängig. Ein Teil der Schwestern ist sehr unfreundlich. Möglichkeit beim NEF mitzufahren ist gut. Man darf in Schockräume mitgehen. Insgesamt lernt man viel, wird aber ins kalte Wasser geworfen. Pneumo: Super Team! Die beste Rotation meiner Inneren Zeit. Assistenten und Oberärzte extrem nett. Man darf eigene Patienten betreuen. Wenig Blutentnahmen, weil man nur die des Assistenten machen muss, der einen betreut. Und wenn das mal mehr sein sollten, hilft der Arzt immer mit. Schwestern nett und hilfsbereit. Man darf selbst mal bronchoskopieren und bekommt alles erklärt. Möglichkeit auf die Weaning-Station und die Lebensluft zu rotieren. Ich kann sehr empfehlen hier insgesamt 6-8 Wochen zu machen. Gastro: Patientenbedingt extrem viele Blutentnahmen (Hb-Kontrolle). Zur Visite wird man trotzdem angerufen und darf mit. Man muss sich ein wenig abgrenzen und auch mal sagen, dass man als PJ kein Blutabnahmedienst ist, danach wurde es besser und die Ärzte haben mehr selbst gemacht. Die Schwestern waren extrem unfreundlich sowohl dem PJ als auch den Ärzten gegenüber. Viele nette Assistenzärzte und sehr nette Oberärzte. Ein Besuch in der Endoskopie ist jederzeit möglich. Hier ist etwas Eigeninitiative gefragt. Auf Station darf man die Abdomenschalle machen. Insgesamt kann ich das PJ in der Inneren am Helios Krefeld nur empfehlen. Super Betreuung und sehr nette Assistenten. Man darf viel machen und es wird sich meist auch die Zeit genommen alles zu erklären, obwohl die Ärzte selbst viele Überstunden machen. Den Schwerpunkt würde ich in NFZ und Pneumo legen. Gastro und Kardio sind für 2-3 Wochen von der Lernkurve her ausreichend. Stattdessen würde ich hier eher empfehlen in die Nephro zu gehen. Das soll für PJ dort empfehlenswert sein.

Bewerbung

Bewerbung übers PJ-Portal PJ Organisation ist extrem gut.
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