PJ-Tertial-Bericht am Spital Dornach

Allgemeinchirurgie

Dornach, Schweiz · 8 Wochen · Station D, E, B, C, Notfall · 08/2022 – 10/2022

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
CHF 1700

Erfahrungsbericht

Der Tag beginnt auf Station um 7-7.30 (Rapport 7.45) und endet um ca. 17 Uhr (sehr abhängig davon, wieviele Eintritte es gibt und wieviele UAs auf Station sind). Man ist abwechselnd immer wieder auf dem Notfall in FDN (8-15) oder SDN (15-22) und an Wochenenden/Feiertagen hat 1 UA Dienst (9-22, ggf. früher – man bekommt dafür einen Kompensationstag frei). Dort gibt es vorwiegend «Alltägliches» (ESI3 und 4), man kann aber viel Nähen, aBGAs stechen, Schallen usw. Man rapportiert meist an die AAs (die dann das Gesagte weiter rapportieren), selten auch mal direkt an die OAs. "Eigene" Patient*innen übernehmen kann man nicht bzw. erst nach längerer Zeit. Strokes und STEMIS, sowie Neuro und HNO Fälle werden ins Unispital Basel verlegt. Ab und zu kommen auch Kinder (nur Trauma/Chirurgie), die zusammen mit dem UKBB betreut werden. Im OPs ist die Stimmung recht entspannt und durch das kleine Team auch familiär. Je nach Operateur*in kann man mehr oder weniger machen, z.B. Kamera führen bei Laparoskopie, Gallenblase aufschneiden, ein paar Stiche nähen. Im Allg. ist es sehr von den AAs abhängig, ob ein Tag lehrreich und motivierend ist und man nicht nur «UA Kram» erledigen muss (und schlimmstenfalls erst nach den AAs nach Hause geht). Einige erfahrenere AAs sind bemüht, auch etwas zu «teachen» - andere halt leider weniger. Die OAs sind vorwiegend freundlich, die Leitenden (zumindest der Chirurgie) ebenfalls, wenn auch forsch. Als ich da war konnten wir den Dienstplan (unter Einhaltung einiger Regeln) selbst machen, was natürlich einige Freiheiten mit sich brachte. TLDR: Durchzogen, einige Tage waren echt toll, andere eher mühsam. Es hätte zu Beginn des WSJ und bei genug UAs wahrscheinlich eine coole Stelle sein können, da es einigen OAs eigentlich schon am Herzen liegt, dass wir etwas lernen. So waren wir aber leider einfach overworked und underappreciated. P.S. Anscheinend wurde der "Dienst" inzwischen auf Initiative einiger UAs verkürzt, weil 13h eigentlich sowieso nicht erlaubt wären.
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