PJ-Tertial-Bericht am Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen

Innere

Gelnhausen, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, Notaufnahme, Intensivstation, Funktionsabteilung, Chest Pain Unit · 05/2021 – 09/2021

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
399€
Gebühren
80€ für das Wohnheim (optional)

Erfahrungsbericht

Am ersten Tag des PJs hat ein Einführungstag stattgefunden, an dem wir unseren Rotationsplan bekommen haben: 8 Wochen Normalstation, 3 Wochen CPU, 2 Wochen Notaufnahme, je 1 Woche Intensivstation/Funktionsabteilung/Spätdienst. Ich wurde herzlich ins Kollegium aufgenommen und habe mich nach kurzer Zeit als Teil des Teams gefühlt. Auf Station ist man einem/einer Assistenzärzt:in zugeteilt, mit dem/der man die Patient:innen gemeinsam betreut. So hat man immer einen/eine Ansprechpartner:in. Je nach Ausbildungsstand der Assistenzärzt:in kann man mehr oder weniger lernen und praktisch selber machen. Grundsätzlich ist es aber möglich praktische Tätigkeiten wie Aszites-/Pleurapunktion oder Elektrokardioversion unter Anleitung durchzuführen. Es gibt einen Blutentnahmedienst und auch wenn dieser nicht da ist, helfen die Assistenzärzt:innen bei den morgendlichen Blutentnahmen mit. So habe ich es fast immer mit auf Visite geschafft! In der Notaufnahme durfte man bei unkritischen Patient:innen zunächst selbstständig Anamnese und Untersuchung durchführen und sich Gedanken zu Diagnostik und Therapie machen und die Patient:innen danach einem/einer Ärzt:in vorstellen. Auf der Intensivstation macht man gemeinsam mit Stationsärzt:in und Oberarzt Visite und darf u.a. Pleurasonografie üben oder mal eine Arterie legen. In der Funktionswoche kann man sich ein wenig an TTEs versuchen. Außerdem kann man bei TEEs zugucken/assistieren oder ins Herzkatheterlabor/zum Kardio-MRT gehen. Auch in der Endoskopie ist man sehr willkommen. Außerdem ist die Main-Kinzig-Klinik ein NEF-Standort. Nach Rücksprache mit dem Standortleiter war das Mitfahren auf dem NEF für PJler:innen bei Interesse unkompliziert möglich (allerdings muss man sich die Rettungsdienstkleidung und Sicherheitsschuhe selbst organisieren). PJ-Unterricht hat regelmäßig für alle PJler:innen gemeinsam stattgefunden. Besonders der EKG-Kurs war sehr gut. Dieser findet 1x jährlich im Sommer statt. Wer daran teilnehmen möchte, sollte also sein Tertial entsprechend auswählen. Man bekommt als PJler:in Frühstück (!) und Mittagessen (inkl. Kaffee) kostenlos. In Gelnhausen ist man fair, was den Freizeitausgleich von Überstunden angeht (alle 2 Wochen ist ein Ausgleichstag zur "Überstundenkompensation" okay). (nach dem Ende meines PJ-Tertials gab es im Team ein paar Veränderungen, u.a. haben Teammitglieder in eine Praxis gewechselt, sodass sich mein Bericht auf die Zeit meines Tertials bezieht)

Bewerbung

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