PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Plastische Chirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungszentrum · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Die Zeit auf der plastischen Chirurgie war Teil des chirurgischen Tertials. Ohnehin eine Seltenheit, dass Fächer wie dieses auf der plastischen Chirurgie möglich sind. Grundsätzlich ist das chirugische Tertial im St georg in zwei Blöcke a 8 Wochen in zwei Abteilungen untergliedert. Ich fand das Tertial hier außerordentlich gut. Begonnen hat es am ersten tag mit einer Einführungsveranstaltung, die seinesgleichen sucht. Man bekommt eine Goodie Bag mit den obligatorischen Kugelschreibern, Gummibärchen etc. und alle Unterlagen fein säuberlich aufgegliedert. Anschließend ist der Tag gefüllt mit Hygienebelehrung etc. aber auch Führungen durch die Krankenhausapotheke und die Bibliothek. Überhaut ist die Organisation super. Frau Tuczek ist die PJ Koordinatorin und kundiger Ansprechpartner in allen Belangen. Die Abteilung selbst ist recht divers. Neben der Station, OP Saal, ambulanten OP (einmal die Woche) und der Ambulanz (also Sprechstunden) ist auch das Brandverletztenzentrum (BVZ), welches eigentlich eine Intensivstation ist, teil der Abteilung. Frühbesprechung beginnt um 7:00 (recht früh; macht euch klar, dass das St. Georg nicht zentral in Leipzig liegt) Anschließend beginnt der Tag mit den Blutabnahmen. Keine Sorge wenn es mal mehr als 4 sind ist es schon wirklich viel gewesen und auch sind die plastischen Patienten meist mit recht dankbaren venenverhältnisen ausgestattet. Anschließend geht man auf die Station des Tages. Großer Pluspunkt. Es gibt so etwas wie ein Ausbildungskonzept. Kaum studiert man sechs Jahre, schon hat mal jemand so etwas wie ein Konzept. Angedacht ist, dass man zwei Wochen durchgängig auf Station verbringt, wenigstens eine Woche im BVZ, wenigstens zwei mal bei den Sprechstunden dabei war und einmal eine große Lappen OP mitgemacht hat und dabei auch zum Nähen gekommen ist. grundsätzlich gibt es einen Assistenzarzt, der für die PJler zuständig ist und das wirklich hervorragend macht, ganz im Gegensatz zur sonstigen, egal auch Mentalität. Die grenzen sind dabei fließend. Wenn ein Pjler im Op Saal gebraucht wird, wird eben angerufen. Egal wo man ist, Fragen sind immer gerne gesehen und vom Chefarzt auch aktiv eingefordert und ausführlich beantwortet. Auch wird man relativ gut eingebunden. Dummes rumsitzen und Däumchen drehen ist eher selten der Fall. Dennoch hat man nie das Gefühl über Gebühr beansprucht zu werden. Gerade im OP darf man auch immer wieder nähen und ähnliches und kriegt auch viel gezeigt und erläutert. Auf Station ist man mit eigenem SAP Zugang, sehr gut eingebunden und ist hier für Physio Anmeldungen, Schienerezepte, Fotodokumentation (hier liebt man Fotos) und ähnliches Verantwortlich und hat wirklich schnell das Gefühl aktiv eine sinnvolle Aufgabe zu erledigen. Im BVZ läuft man morgns die Visite mit, kann anschließend den recht aufwändigen Verbandswechseln beiwohnen und anschließend im BVZ OP Saal, wenn den Ops hier anstehen mitmachen, gerade die verbrenner Ops sind häufig prädestiniert vieles selbst machen zu dürfen. Überhaupt ist das BVZ ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal und war mit eiener der Gründe weshalb ich mich für ein PJ hier entschieden habe. Die Verletzungsmuster hier sind in anderen Bereichen so häufig nicht zu sehen. Internistisch betreut wird das BVZ von Anästhesisten. Die chirurgische Versorgung läuft eben über die Plastiker. Negativpunkte: -Der Krankenhaus Campus aus mehreren (teils recht alten Häusern) ist sehr groß. Seine Spind bekommt man aber recht zufällig irgendwo zugeteilt. Das führt morgens zu teils recht langen Wegen, die im Winter auch mal frisch werden können. - Man darf sich für 4,20 ein Gericht, bzw. eine Salatbox aussuchen

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