PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Unfallchirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station - · 07/2022 – 09/2022

Veröffentlicht am

2.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Eine Struktur ist in der Lehre der PJler kaum zu erkennen, entweder man ist auf Station oder eben im OP. Da während meiner Zeit ein chronischer Mangel an Assistenzärzt:innen bestand, war ich zwischenzeitlich auch allein auf Station, wenn jemand da war, diese Person so überladen, dass nicht viel Zeit zum Erklären blieb. Was blieb also, ich durfte mich eigenorganisiert um die Stationsarbeit kümmern, sprich täglich mehrere Briefe schreiben, Reha-Anträge stellen, Untersuchungen anmelden, Flexülen legen, Blutabnehmen usw., ohne meist gerade hinsichtlich der Briefe diese überhaupt jemanden vorstellen zu können bzw. checken zu lassen, da oberärztlich höchstens unregelmäßig zur Morgenvisite Präsenz herrschte. Alles funktionierte dann aber halbwegs gut, da die Zusammenarbeit mit der Pflege und der geriatrisch die Station betreuenden Oberärztin sehr angenehm war. Im OP waren wir meist als zweite Assistenz bei Hüft- oder Knie-TEPs zum Halten eingeplant, erklärt wurde wenig, Mitarbeit kaum möglich. Positiv hervorzuheben ist, dass man regelmäßig in der Notaufnahme an den Schockräumen partizipieren kann und dabei viel lernt. Weiterhin bieten die Oberärzt:innen Grundmann und Raabe die Partizipation an Notarztdiensten an, was sehr zu empfehlen ist. Der Umgang mit den PJlern im Team ist differenziert zu betrachten, die Assistenz:ärztinnen sind sehr freundlich, helfen dir immer und man kämpft zusammen ums überleben. Von höherer Ebene wird man meist als „Pflichtassistenz“ bezeichnet, was das Ansehen sehr gut beschreibt. Sind genügend Assistenz:ärztinnen anwesend, wird man kaum wahrgenommen, fehlen diese, wird man nachdrücklich darum gebeten, doch bitte Spätdienste, Wochenenddienste und im best case Nachtdienste zu besetzen. Dies war jedoch nicht verpflichtend, man konnte auch ablehnen. Aktiv Lehre wurde in dieser Klinik nicht vermittelt, man war für seine Arbeitskraft anwesend. Weiterbildungen fanden im Rahmen der 2days4you einmal monatlich für alle Studis im PJ statt. Zu bermerken bleibt, dass das Georg zur M3-Vorbereitung ein ganzheitliches zweitägiges Repititorium aller Fächer anbietet. Anwesenheit war meist von 7:00 bis 15:00 Uhr, je nach Dienst. Zwei Tagesdienste von 7:00 bis 19:30 Uhr bringen einen freien Tag.

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