PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Reinbek St. Adolf- Stift

Anästhesiologie

Reinbek, Deutschland · 16 Wochen · Station OP, Intenstiv · 12/2008 – 03/2009

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
Aufwandsentschädigung 175€/Monat

Erfahrungsbericht

Dies war bisher das beste Tertial und ich kann dieses Krankenhaus und vor allem die anästhesiologische Abteilung nur weiterempfehlen. Das Krankenhaus zum einen weil hier regelmäßig gut strukturierter interdisziplinärer Unterricht stattfindet und zum anderen ist das Krankenhaus dem PJ Studenten, was nicht immer der Fall ist, sehr freundlich zugewandt. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Studenten am Unterricht teilnehmen. Am besten schnappt man sich am ersten Tag einen vorbeilaufenden PJ und fragt nach dem organisatorischen Kram (Telefon - unbedingt 30 Euro Pfand mitbringen,Personalabteilung, usw.) und dann kann das PJ in der jeweiligen Abteilung beginnen. Ich habe 16 Wochen in der Anästhesie verbracht und muss retrospektiv sagen, dass das eine super tolle Zeit gewesen ist und ich mich auf jeden Tag gefreut habe :). Am ersten Tag wurde ich vom Chefarzt begrüßt, der Abetilung vorgestellt und habe mich sehr willkommen gefühlt. Die erste Zeit verbrachte ich im OP und nach einer kurzen Kennlernphase konnte ich immer mehr Aufgaben übernehmen. Diese erstreckten sich von Patientenvorbereitung mit Verkabeln, Braunülen legen, Plazierung von Larynxmasken, Intubationen bishin zur selbstständigen Narkoseeinleitung -aufrecherhaltung und -ausleitung (natürlich unter Aufsicht). Während des OP-Betriebs hat der Chefarzt auch Unterrichtseinheiten für PJ Studenten sowie die jungen Assistenten versucht einzubauen. Des Weiteren hat sich das Team auch immer Zeit genommen meine Fragen zu beantworten und mir vieles zu zeigen und beizubringen. Den zweiten Teil meines Tertial habe ich auf der Intensivstation verbracht. Der Alltag gestaltete sich manchmal extrem stressig und abwechslungsreich. Ich wurde gleich in den Arbeitsalltag intergriert und übernahm einige Aufgaben. Hier lernte ich die Grundzüge der enteralen und parenteralen Ernährung eines Intensivpatienten kennen, konnte bei invasiven Maßnahmen wie z.B. Bronchoskopien, Tracheotomien, Anlage von Bülau-Drainagen, ZVK, Arterien und vieles mehr zu gucken und assistieren. Hin und wieder bot sich auch die Gelegenheit ein ZVK oder eine Arterie zu legen. Des Weiteren ist am KH Reinbek ein NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) stationiert. Auch hier durfte ich einige Einsätze mitfahren und bekam den Einblick in die medizinische Versorgung von Notfallpatienten außerhalb des Krankenhauses. Alles in allem war das ein super PJ Tertial und wer sich für Anästhesie interessiert und ein wenig Engagement mitbringt ist in der Abteilung mit einem familiären Betriebsklima auf jeden Fall gut aufgehoben.

Bewerbung

3 - 6 Monate

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