PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Baden

Allgemeinchirurgie

Baden, Schweiz · 16 Wochen · Station 71,72,81,82,91,92 · 10/2008 – 01/2009

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
1500,- SFR/Monat
Gebühren
50 SFR,- Gebühr für die Ausstellung der Äquivalenzbescheinigung der Uni Zürich

Erfahrungsbericht

Man rotiert in der Regel 8 Wochen in die Allgemein-CH, 4 Wochen auf den Notfall und 4 Wochen in die Ortho. Primär ist man als PJ für die Aufnahmen zuständig, was je nach Anzahl an Mit-PJlern ziemlich stressig werden kann. In der Allgemein-CH ist man für das gesamte Drumherum (Blutabnahmen, Untersuchungen anmelden...) selbst verantwortlich, so dass man hier gezwungen ist, das jeweilige Krankheitsbild so richtig zu kennen und alles Notwendige abgeklärt zu haben. Dadurch ist man anfangs überfordert, findet allerdings schnell rein. Dann wird es richtig super, da man so lernt, effektiv und in Eigenverantwortung zu arbeiten. Das Allgemein-CH-Team ist nicht so, wie man es von anderen Chirurgien kennt. Sind alle ziemlich nett und hilfsbereit - in allen Hierarchiestufen. Im OP ist man viel als 2. Assistenz eingeteilt und darf hier idR auch viel nähen. In der Ortho macht ebenfalls die Aufnahmen und steht zudem häufig im OP. Wer nach Baden geht, sollte sich vorher nochmal die orthopäd. Untersuchungen angeschaut haben, er tut sich mit den Aufnahmen viel leichter... Das Ortho-Team ist auch richtig nett. Im Notfall war ich wegen PJ-Mangel selbst nicht, die dort Gewesenen fanden es aber super. Man hat etwa einmal pro Woche Nachthintergrund und besitzt da ne 50-50 Chance, rausgerufen zu werden. Die Dienste werden nicht zusätzlich vergütet. Alles in allem waren die 16 Wochen ziemlich intensiv und lehrreich. In erster Linie lernt man in Baden, eigenständig zu arbeiten und hat in der Allgemeinchirurgie den Vorteil, dass dort eigentlich alle gängigen Sachen operiert werden. Prüfungsrelevante Krankheitsbilder kennt man danach aus dem "Eff-Eff". Aber: Wer nicht gerne arbeitet/jeden Tag um 15.00 daheim sein will, sollte sich was anderes suchen...

Bewerbung

Der Sommer ist immer relativ früh ausgebucht (ich hab mich 2,5 Jahre vorher beworben), im Winter kann man kurzfristig was bekommen. Zur Bewerbung reicht eine kurze E-Mail-Anfrage, ob im gewünschten Zeitraum etwas frei ist. Bei Bejahung werden dann Unterlagen (Zeugnisse, CV etc. angefordert).

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