PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Orthopädie

Bern, Schweiz · 16 Wochen · Station K · 06/2008 – 10/2008

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
900 SFR/Monat, durch Nachtdienste unter der Woche 30 SFR und am Wochenende (ganztags) 60 SFR,- zusätzlich.

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein Top-Tertial. Es gibt einen festen Rotationsplan (3 Wochen pro Fuß-/Knie-/Hüft-/Schulter- und Wirbelsäulenteam plus 1 Woche Notfall) für die bis zu 10 PJler, man steht sich so eigentlich gar nicht auf den Füßen. "Mitoperieren" ist mit Vorsicht zu genießen, in der Regel ist die OP-Assistenz auf Haken halten beschränkt. Gerade bei den jüngeren Oberärzten darf man aber durchaus mal Bohren/schrauben etc.! Zunähen ist in der Regel PJ-Sache, was jede Menge Übung bringt. Top ist, dass man durch die feste Teamzugehörigkeit für jeweils drei Wochen echte Bezugspersonen hat, die ihren Lehrauftrag sehr ernst nehmen. Man wird ständig geteached, insbesondere in der Poliklinik, die jedes Team einmal pro Woche besetzt. Dort hat man eigene Patienten, die man direkt dem Oberarzt vorstellt. Dieser bespricht dann die Bilder und fragt nach dem Prozede/schlägt bei komplizierten Patienten das Prozedere natürlich selbst vor. Ferner ist man einmal pro Woche im Gipszimmer, wo man viel zum Fädenziehen, Gipsabbauen/-anlegen (nur bei Eigeninitiative, es gibt eigene Gipspfleger, die nicht meckern, wenn ihnen jemand die Arbeit abnimmt) und auch zum FixEx abmontieren kommt. Es gibt ferner eine PJ-Beauftragte, die einmal pro Woche eine Fortbildung gemäß dem dt. Gegenstandskatalog hält/organisiert. In der Regel bereiten die PJs selbst Vorträge zu bestimmten Themen vor, ein Altassistent/Oberarzt ist als Backup dabei und bringt danach noch Fallbeispiele. Zusätzlich ist einmal pro Woche allgemeine Ortho-Fortbildung. Etwas nervig aber in der CH Usus sind die Dienste. Man hat ungefähr einmal pro Woche Hintergrunddienst und muss innerhalb von 20 Minuten im OP stehen. Dafür gibt es 30 Franken - egal ob man durchgeschlafen oder -operiert hat. Am Wochenende hat man ganztags Hintergrund, dafür gibt es 60 Franken. Sonntags wird man zu den Aufnahmen reingerufen, sofern der Notfallassistent im OP steht (Cave: Berner Oberland im Sommer: viel touristische Gleitschirmflieger/Mountainbiker...). Schöne Wochenenden werden so gerne mal zum "schönen Wochenende" für den PJ... Unterm Strich: absolut empfehlenswert, man lernt unheimlich viel.

Bewerbung

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder so früh wie möglich oder kurz vorher auf jemand hoffen, der abgesprungen ist.

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