PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum Karlsruhe
Pädiatrie
Karlsruhe, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Notaufnahme, S33, S36
·
05/2022 – 09/2022
Veröffentlicht am
1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 535 Euro
Erfahrungsbericht
Das PJ-Tertial in der Pädiatrie im Städtischen hat mir sehr gut gefallen!
Rotation:
Ich habe drei Bereiche für jeweils 5-6 Wochen durchlaufen. Ich war auf einer Grosskindstation (1-18 Jahre, sehr abwechslungsreiches Spektrum an Krankheitsbildern), auf der Säuglings- bzw. Neostation (< 1 Jahr, S36) und (mein Highlight) auf der Kindernotaufnahme.
Station:
Ich wurde überall gut ins Team integriert und durfte - soweit möglich - viel selbstständig übernehmen, insbesondere in der KINA (z.B. Patienten aufnehmen, Zugänge legen, Blut abnehmen, EKG auswerten, etc.). Für Fragen und Rückbesprechungen hatte immer jemand ein offenes Ohr.
Aufgrund von Personalmangel und doch sehr vielen Kindern pro betreuendem Arzt war leider manchmal nicht sehr viel Zeit für Teaching. Es haben sich aber immer alle sehr viel Mühe gegeben, einen bestmöglich zu integrieren und viel zu erklären. Die Stimmung im Team (Ärzte/ Ärztinnen und Pflege) war wirklich aussergewöhnlich gut im Vergleich zu anderen Krankenhäusern, in denen ich war.
Minuspunkt: Es gibt immer noch Papierakten, was aber demnächst umgestellt werden soll.
Organisation:
- Arbeitszeiten: 8:15 Uhr bis ca. 15 - 16:30 Uhr, Mittagspause war meistens möglich
- Man hat einen eigenen PC-Zugang und wir hatten sogar eine offizielle Einführung ins IT-System (wenn auch etwas spät).
- Zu Mittag gegessen wird in der Regel mit den Stationsärzten/-ärztinnen, bei schönem Wetter auf der Dachterrasse. Man kann auch in die Kantine gehen, was allerdings aus Zeitgründen selten mit dem restlichen Team klappt. Das Essen dort ist aber in Ordnung.
- Für organisatorische Fragen hat Frau Ullrich (PJ-Beauftragte) immer ein offenes Ohr und hilft einem bei allen Anliegen (Fehltage, Anerkennung, Bescheinigungen, etc.) gerne weiter.
Lehre:
Für alle PJler finden regelmässig Seminare zu allen möglichen Themen statt (z.B. EKG-Seminar freitags, onkologische und neurologische Visite, Nahtkurse, ...). Die Teilnahme ist freiwillig, man meldet sich einfach für die Seminare an, die einen interessieren. Zusätzlich gab es eine Rea- und Notfall-Schulung extra für PJler über 2 Tage.
Fazit: Ich habe mich sehr wohl gefühlt und kann das Tertial in Karlsruhe allen Pädiatrie-Interessierten nur empfehlen!
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