PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Leverkusen

Allgemeinchirurgie

Leverkusen, Deutschland · 8 Wochen · Station C5 · 07/2022 – 10/2022

Veröffentlicht am

3.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Allgemeinchirurgie am Klinikum Leverkusen kann ich leider nicht empfehlen. - Ich fand den Chef ziemlich launisch und übertrieben schnell heftig verärgert. Nicht zwingend gegen die PJs sondern auch Fach- und Oberärzte. - Die Ärzte haben von sich aus eig kein Interesse daran, einem was beizubringen. - Auf Station fühlt man sich gerne mal wie das 5. Rad am Wagen: Kein eigener Arbeitsplatz, keiner der sich für einen interessiert und wenn man den üblichen Kram wie nen Pflaster wechseln oder mal Klammern ziehen erledigt hat ist auch eigentlich schon nicht mehr viel zu tun. Bin jemand der eigentlich überall Arbeit findet und sehr selbstständig ist, aber selbst meine Angebote, auch mal was zu diktieren wurden abgelehnt. Eigene Patienten sowieso schonmal garnicht. Auch in der Notaufnahme saß man nur doof daneben. - Es gibt eigentlich Menschen auf den Stationen, die Blut abnehmen. Die haben da aber nicht so Bock drauf, und wenn man nicht aufpasst und sich vor der Karren spannen lässt ist man schnell der Depp der das erledigt während das eigentliche Personal dafür entspannt Kaffee trinkt. - Man kann eigentlich immer mit in den OP. Da steht man dann meist schweigend mit am Tisch während die restlichen Anwesenden ebenso schweigen. Fest eingeteilt ist man nur für die OPs, bei denen es halt zwingend einen braucht der stundenlang den gleichen Haken hält. Und aus dessen Position man natürlich nix sieht. Ein einziges Mal hat sich jemand aus Mangel an Assistenten für mich interessiert und mich tatsächlich aktiv bei einem Thorax mitoperieren lassen. Also so ganz insgesamt: Klinikum kann ich empfehlen. Das "Gehalt" ist üblich, es gibt Klamotten, einen Studientag die Woche und jeden Tag 2€ zum essen. Dafür kriegt man zwar nur Wedges und muss für was anderes draufzahlen aber ich fand's trotzdem gut. Das Haus ist modern und gut ausgestattet und die Pflege und die Sekretariate sind überwiegend wirklich nett. Außerdem bekommt man auf Wunsche einen Spind in der Umkleide im Keller, sodass man nicht ständig halb nackend im Arztzimmer steht. Ob man sowas wie Schlüssel/Transponder/Telefon usw. hat hängt von der jeweiligen Abteilung ab. Die Allgmeinchirurgie fand ich enttäuschend. Kein Interesse an Lehre und zu belehrenden. Keine angenehme Atmosphäre. Keine wirklichen Aufgaben und kein Vertrauen.
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