PJ-Tertial-Bericht am Diakonie Krankenhaus Kreuznach

Chirurgie

Bad Kreuznach, Deutschland · 8 Wochen · Station Notaufnahme, UC, Plastische, AC, Intensiv, Anästhesie · 05/2022 – 09/2022

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600
Gebühren
Essen

Erfahrungsbericht

Das Chirurgie Tertial in Bad Kreuznach würde ich im Allgemeinen empfehlen, man rotiert sehr häufig, dadurch kann man natürlich keine grundsätzliche Bewertung abgeben, in manchen Abteilungen hat es mir besser gefallen, in anderen weniger. Die PJ Studierenden sind in Bad Kreuznach super betreut und von Rotationen über Schlüsselausgabe ist alles toll organisiert. Man hat jederzeit eine Ansprechpartnerin, die sich sehr für die Studierenden einsetzt. Auch das häufige rotieren hat mir gut gefallen, so ist man nicht nur im OP, sondern auch in der Anästhesie, auf der Intensivstation und in der Notaufnahme. Je nach Abteilung ist man ziemlich zeitig zu Hause und muss nicht 10 Stunden am Tag Haken halten. Vom " Drumherum" also sehr zu empfehlen. Wie man die einzelnen Bereiche findet, hängt natürlich sehr von den eigenen Vorlieben ab. In der UC und der AC kann man bei Interesse (und muss man zum Teil bei Personalmangel) jederzeit mit an den Tisch. Meistens muss man morgens erstmal Blut abnehmen und über den Tag verteilt auch recht oft, das machen die Assistenten im Haus eher ungerne selber, helfen aber natürlich wenn es nicht klappt... das kann natürlich lästig sein, hält sich aber morgens zeitlich in Grenzen. Zudem ist man meistens mit einem weiteren PJler eingeteilt, so dass man sich gegenseitig helfen oder aufteilen kann, das fand ich gerade am Anfang sehr angenehm. Das Team der Allgemeinchirurgie war mir nicht komplett sympathisch, dementsprechend hat es mir am wenigsten gefallen. Einige geben sich aber Mühe, etwas zu erklären und auch im OP wird in der Regel gut mit einem umgegangen. Das Team der Plastischen ist wahnsinnig nett, man darf viel Nähen und kann sich zu jeder Zeit angucken, worauf man Lust hat. In der Notaufnahme (unfallchirurgisch) kann man meistens vor untersuchen und bei den Aufnahmen helfen. Auf der Intensiv und in der Anästhesie kommt es natürlich drauf an, mit wem man mitgeht. Die Oberärzt:innen und Fachärzt:innen haben einen in der Regel mehr eingebunden, in der Anästhesie fand ich es eher langweilig. Grundsätzlich fand ich in allen Abteilungen, dass man sehr wenige eigene Patient:innen hatte, bei denen man Untersuchungen anmeldet, Briefe schreibt oder ähnliches. Das liegt aber vermutlich am Chirurgie Tertial als solchem, bei dem man eben vor allem zum Zuarbeiten da ist und nicht um schon die Hauptarztaufgaben zu lernen.... Alles in allem für wenig Chirurgie begeisterte zu empfehlen, aber wahrscheinlich auch für begeisterte, da man in den meisten Abteilungen sehr frei wählen kann, was man alles sehen möchte.

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