PJ-Tertial-Bericht am Elisabeth Klinik

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 2a, Funktionsdiagnostik, Rettungsstelle · 05/2022 – 09/2022

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Irgendwie fand ich das Innere Tertial einen sehr guten Einstieg ins PJ, trotz auch einiger objektiver Mängel. Ich wollte gerne ein bezahltes PJ, dass es jetzt teilweise auch in Berlin gibt, aber die Plätze waren natürlich schnell weg. Als Alternative kam ein Klinikum in Frage, das nicht zu weit weg ist vom Wohnort, wo das Essen kostenfrei möglich ist, wo man rotieren kann und was gute Bewertungen hat - das ELI! Und ein eigenes Schließfach, Kis Zugang und Telefon gab's dazu. Das Team war sehr nett, auch wenn viel durchgewechselt wurde wegen Elternzeit, Rotation, anstehender Facharztprüfung, Weltreise. Es gibt 2 Chefärztinnen, beide sehr lieb und nahbar, interessiert an einem als PJler, auch bereit etwas zu erklären, zu zeigen oder abzufragen (nicht schlimm, wenn man es nicht weiß). Auch die Oberärzte sind super und manche Assistenzärzte sind fachlich schon sehr fit, andere weniger. Ich habe in der Endoskopie/Funktionsdiagnostik angefangen, war dann auf Station, in der Rettungsstelle und wieder auf Station. Mit den anderen 5 PJlern hab ich mich sehr gut verstanden, überraschenderweise alle aus Berlin, was sonst wohl nicht der Fall sei. Konnten uns gegenseitig gut anrufen, wenns mal nicht mit einer BE geklappt hat oder man zusammen essen gehen wollte. Zeit zum Essen war eigentlich immer. Ein Tag sieht so aus 7:30 Beginn, Blutentnahmen (wir kamen zum Schluss eher gegen 8 und haben BEs nach der Besprechung gemacht, vorher nur Klebchen aufgeklebt, Tabletts gerichtet) 8:00 Frühbesprechung 8:30 Start, BE, Visite, dies und das, telefonieren Befunde anfordern, Briefe schreiben 12:00/12:30 Mittag 13:00 entspannte Röntgenbesprechung zum Verdauen und Mittagsbesprechung 13:30 noch ein paar Briefe, warten auf Ober-/Chefarzt 15:42 offizielles Dienstende (mal früher, mal später) In der Notaufnahme war es am coolsten, man konnte viel selber machen. In der Funktion fand ich Sonos toll, durfte selber schallen, wenn nicht gerade Hospitanten oder so da waren. Das Haus hat leider keine Kardio, aber ein Kardiologe aus dem MLK kommt Di und Fr und macht Echos etc. In der Funktion kann man Endoschwester spielen, auch mal ganz cool. Tatsächlich schade, hab nicht einen Herzinfarkt gesehen, das hätte ich gerne zu managen gelernt. Im Großen und Ganzen ein entspanntes Tertial, vor allem wegen des netten Teams. Man lernt schon einiges, aber halt nicht alles was große Häuser einem so zeigen können. Ärzte - falls ihr das lest: bitte macht richtigen PJ Unterricht!!! Bezahlung wäre cool, aber dafür kann man bis 5€ etwas (draußen) essen im Pauls Deli (Achtung nur linke Tafel, meist 3 Gerichte zur Auwahl). Auch die Rettungsstelle hat einen kleinen Freilicht Innenhof, das ist schon sehr gut.

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