PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus

Innere

Frankenberg, Deutschland · 8 Wochen · Station 3 · 05/2022 – 09/2022

Veröffentlicht am

2.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
373

Erfahrungsbericht

Pro: - 1/2 Studientag (ab 12 Uhr) pro Woche frei wählbar - Dienste bis 24 Uhr unter der Woche für 50€ (+ 1 freier Tag) und Samstag bzw. Sonntag für 100€/Tag (+ 2 freie Tage) möglich - Dienstfreie Tage können gesammelt werden für Zusatzurlaub - tolles Team in der ZNA - Einsatz in der Endoskopie/Sono wo man Abdomensono lernt und jeden Patienten schallen darf. Super Team und Anleitung durch die Oberärzte - Mittagessen immer möglich (man kann einfach gehen ohne um Erlaubnis zu fragen) - hohe Flexibilität, man darf sich alles anschauen was einen interessiert und wird nicht ständig gefragt wo man war - 1x/Woche EKG Kurs und Neurokurs - feste Rotationen: 2 Wochen ZNA, 1-2 Wochen Endoskopie/Sono Contra: - man muss immer morgens und um 16 Uhr Antibiosen anhängen weil die Pflege das nicht macht (und einige Assistenten auch nicht). Dadurch kommt man nicht immer pünktlich heim. - Mittagessen wurde gekürzt. Also keine 6€ Budget mehr sondern 1 Essen + 1 Getränk mittags. - Unterricht durch andere Abteilungen (Gyn, Anästhesie, Chirurgie) selten oder gar nicht. - Pflege auf Station ist massiv überarbeitet und unterbesetzt Tagesablauf: Arbeitsbeginn gegen 08:30 Uhr, Antibiosen anhängen, Blutentnahmen/Viggos, Visite. Dann Mittagspause. 12:30 Uhr findet täglich die Radiobesprechung/Mittagsbesprechung statt. Danach Briefe schreiben/ in der ZNA helfen/ Untersuchungen anschauen (was auch immer einen halt interessiert, ansonsten kann man auch einfach chillen) und dann eben gegen 15:30 Uhr anfangen Antibiosen anzuhängen. Danach Feierabend. Fazit: Das Tertial war in Ordnung. Die Assistenten sind allesamt sehr nett, manche haben auch Spaß daran was zu erklären oder zu zeigen. Sehr angenehm war, dass man ernst genommen wird wenn man in Besprechungen/Visiten was gesagt hat. Man merkt hier den Pflegemangel enorm. Es ist ein kleines Haus mit eigentlich 2 inneren Stationen, von denen eine während des Tertials geschlossen werden musste weil nicht genug Personal da ist. Es gibt noch eine gemischte chirurgisch/innere Station auf der man eingesetzt werden kann. Wenn man zu mehreren ist kann man sich gut aufteilen, aber wenn man alleine ist ist es schon viel Arbeit. Früher gab es einen ganzen Studientag, inzwischen nur noch einen halben. Gehalt ist unterdurchschnittlich, aber durch die Dienste kann man es wenigstens etwas verbessern. Ich würde nochmal nach Frankenberg gehen, auch wenn sich die Umstände scheinbar nicht zum Guten verändert haben in den letzten Jahren.

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