PJ-Tertial-Bericht am Schulthess Klinik

Orthopädie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station OP · 05/2022 – 09/2022

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
SFr 1350,-

Erfahrungsbericht

Mein Wahltertial an der Schulthess-Klinik hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jeder und jedem ans Herz legen, der operative Orthopädie spannend findet und gerne im OP arbeitet bzw. arbeiten möchte. Wer nicht gerne im OP steht sollte sich jedoch lieber anderweitig umsehen! Tätigkeiten Der Tag beginnt um 7:00 mit dem Rapport und geht i.d.R. bis 17:00 Uhr. Den Wochenplan und die Einteilung in Station und OP übernehmen die Unterassistenten selbst. Im OP ist Schnitt um 7:45 und Ende zwischen 16:00-17:00 Uhr, dazwischen gibt es kurze Pausen, in denen man schnell was trinken oder essen kann (Brot, Obst, Kaffee etc. gibt es gratis, Essen aus dem Restaurant kann bestellt werden). Im Saal übernimmt man als 2. Assistenz verschiedene Aufgaben: man hilft beim Lagern, hält Haken, bei AKOs auch mal die Kamera, darf häufig Nähen und hilft bei der Ausleitung/Umlagern. In der Wirbelsäule ist man 1. Assistenz und macht entsprechend etwas mehr und durch den Blick durch das Mikroskop sieht man auch viel. Insgesamt sieht man wirklich sehr viele Operationen auf sehr hohem Niveau, von der Prothese bis AKO, PAOs und vieles mehr. Ist man auf "Station" eingeteilt, erledigt man nach dem Rapport ein paar Aufgaben am PC und hat danach genug Zeit, in die verschiedenen Sprechstunden zu gehen oder sich selbst fortzubilden. Hier ist Eigeninitiative gefragt! Nachmittags besucht man die eingetretenen Patienten, die am nächsten Tag operiert werden und übergibt Probleme/Auffälligkeiten dem Tagesarzt. Mindestens einmal hat jeder eine Woche Pikett, in der man in Rufbereitschaft ist und innerhalb einer Stunde in der Klinik sein sollte. Ausserdem macht man Sonntagnachmittag die Visite der Eintritte, die montags operiert werden. Lehre Montags gibt es im Rapport einen Vortrag von einem OA, freitags häufig Journal Club/Case report durch einen AA. Ausserdem kann man die OAs wegen UHU-Fortbildungen anschreiben, sodass man wöchentlich verschiedene Vorträge/Nahtkurse/Untersuchungskurse etc. erhält. Auch das passiert in Eigeninitiative. Organisation Von den Informationen vorab, über das Wohnheim, den Einführungstag bis zum Papierkram vor Ort ist alles sehr gut organsiert. Es gibt immer Ansprechpartner, die man bei Fragen oder Problemen erreichen kann. Die Arbeitszeit nach 17:00 Uhr und am Wochenende wird mit SFr 20,-/h zusätzlich vergütet. Die Kosten von SFr 50,- für die Äquivalenzbescheinigung und SFr 110,- für die Anmeldung im Kreisbüro werden durch die Klinik übernommen. Das Restaurant kocht sehr gutes und leckeres Essen! Ein vegetarisches Gericht kostet 8,- und Fleisch/Fisch kostet 9,-. Pro Monat hat man zwei Urlaubstage zur Verfügung, die nicht als Fehlzeiten gezählt werden. Wohnheim Es gibt mehrere Wohnheime, eins in der Streulistrasse und eins in der Fröbelstrasse, sodass die Klinik aber auch die Stadt gut fussläufig zu erreichen sind. Die Miete beträgt im Monat SFr 430,- zzgl. einer einmaligen Reinigungspauschale von SFr 200,- die vom ersten Monatslohn abgezogen wird. Die beiden Personalhäuser stehen in einer sehr schönen Wohngegend, viele Zimmer haben einen Balkon. Bettwäsche, Handtücher und Küchenutensilien müssen aber mitgebracht werden. Die Nutzung von Waschmaschine und Trockner ist gratis. Die Parkplatzsituation ist in der ganzen Stadt sehr schlecht/sehr teuer, daher kommt man am besten nicht mit dem Auto! Fazit Ich hatte eine super Zeit in der Klinik und kann die Stelle nur weiterempfehlen! Im Sommer gibt es, wie in vielen Kliniken, im OP eine Sommerreduktion, sodass man seltener im OP ist und mehr in Eigenregie machen kann, z.B. auch frühen Feierabend oder Baden im See ;) Jedoch gibt es auch andere Monate, in denen weniger UHUs da sind und man häufiger und länger im OP steht. Aber auch das hat Spass gemacht, weil die anderen UHUs, die Assistenten, Oberärzte und Chefs sowie das OP-Personal sehr freundlich sind und die Stimmung meist locker ist.

Bewerbung

Ca. 2 Jahre im Voraus über die Homepage, spontan kann man es aber auch versuchen.
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