PJ-Tertial-Bericht am Hospital Universitario Marques de Valdecilla

Plastische Chirurgie

Santander, Spanien · 8 Wochen · Station Plastische Chirurgie · 05/2022 – 07/2022

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Erasmus-Praktikum

Erfahrungsbericht

Wer Lust hat ein Chrirugietertial in Nordspanien zu verbringen, der*dem kann ich die Uniklinik in Santander wärmstens empfehlen! Ich habe die erste Hälfte meines Chrirugietertials auf der Plastischen Chirurgie verbracht und wurde vom ersten Tag an sehr freundlich aufgenommen. Die Abteilung ist ziemlich klein und hat nur einen OP-Saal, deshalb ist es eigentlich selbstverständlich, dass du dich dort aufhälst. Einmal war ich auch in den Consultas/der Sprechstunde und auf Station hätte ich bestimmt auch mal mitgekonnt, habe aber nicht drum gebeten. Direkt als ich am ersten Tag ankam wurde ich gefragt, ob ich mich einwaschen möchte und durfte mitassistieren (das ist für das PJ in Spanien wie ich es bisher mitbekommen habe nicht unbedingt selbstverständlich). Das kann sich leider nur schnell ändern, je nachdem wie viele Studierende und Assistenzärzt*innen am Tag im OP sind. Zwischendurch ist es mir auch passiert, dass ich mich zwei Wochen nicht in der Plastischen einwaschen konnte, dann konnte ich aber glücklicherweise im gynäkologischen Brust-OP aushelfen oder auch mal in andere Fachrichtungen ganz unkompliziert routieren, z.B. in die Orthopädie. Es werden verschiedene Bereiche der plastischen Chirurgie bedient. Insgesamt viele Mesh-Grafts und Brust-Ops, aber es gab aber immer mal wieder sehr spannende und ausgefallene Sachen! :-) Das Team ist größtenteils total nett und auch die OP-Pflege ist einfach mega! Habe mich dank ihnen von Tag 1 an super wohl gefühlt! Wenn man mal früher gehen möchte, ist das überhaupt kein Problem. Ich kam meist zwischen halb 9 und 9, da vorher der OP nicht los geht (freitags eine Stunde später). Insgesamt darf man je nach Operateur*in mal nähen, sonst Haken halten. Brust-OPs konnte ich häufiger in 1. Assistenz machen, sonst steht man auch viel daneben.... Länger als zwei Monate würde ich aber nicht in der Abteilung bleiben, da es irgendwann nervig wird, wenn wieder ein*e neue*r Assitent*in in die Abteilung routiert und du wieder nicht mitmachen kannst. Das Leben in Santander und auch die Klinik hat mir total gefallen, sodass ich auch gerne für die 2. Hälfte des Tertials gebleiben wäre und dann gerne in die Unfall oder A-Ch routiert wäre, da war leider kein Platz mehr.

Bewerbung

Ich habe mich ca. 6 Monate im Voraus beim Chefarzt direkt beworben (http://www.humv.es/index.php?option=com_content&task=view&id=99) und das Erasmus-Praktikum bei Javier Abril offiziell beantragt (javier.abril@unican.es), er antwortet immer direkt und ist total freundlich.
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