PJ-Tertial-Bericht am Salzkammergut Klinikum Gmunden

Unfallchirurgie

Gmunden, Oesterreich · 8 Wochen · Station Unfallchirurgie · 02/2022 – 04/2022

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650€ (minus 100€ Sozialabgaben)

Erfahrungsbericht

Ich habe insgesamt 4 Monate meines KPJ am Salzkammergut-Klinikum in Gmunden absolviert, davon 2 Monate in der Unfallchirurgie. Zur Unfallchirurgie: Man ist als KPJ-Student in der Unfallambulanz und im OP eingeteilt. In der Ambulanz ist man hauptsächlich für die Erstaufnahmen zuständig. Hier untersucht man die akuten Patient:innen, schickt sie zur Diagnostik und bespricht die Fälle dann bestenfalls mit den Ärzt:innen. Anschließend diktiert man die Befunde und stellt direkt die Berichte und das Prozedere für die Patient:innen zusammen. Auch ist man für die geplanten Aufnahmen zuständig. Man kann sich wirklich viele Röntgenbilder anschauen und dafür einen Blick entwickeln und insgesamt ist es ein sehr selbständiges Arbeiten. Etwas mühsam ist, dass man häufig den Ärtz:innen hinterherrennen muss, um die Fälle besprechen zu können. Theoretisch kann man auch in der Ambulanz akute Wunden versorgen oder Punktionen durchführen, dazu bin ich insgesamt jedoch nur ein Mal in zwei Monaten gekommen. Insgesamt ist das Team bis auf wenige Ausnahmen sehr nett und respektvoll, jedoch herrscht untereinander hin und wieder angespannte Stimmung. Die Pflege in der Ambulanz ist super lieb und hilfsbereit. Wenn man Lust hat, kann man auch Venflons legen, Blut abnehmen, Fäden ziehen oder Verbände anlegen. Im OP ist man häufig als Assistenz z.B. bei Arthroskopien, Kreuzbandplastiken oder Hand-OPs eingeplant. Je nach OP kann man gelegentlich auch am Ende zunähen. Generell ist man immer im OP willkommen und kann sich alles ansehen, worauf man Lust hat (z.B. auch akute Versorgung von Brüchen, Femurnagel, Plattenosteosynthesen etc). Gelegentlich wurde man auch gebeten, in der Ortho bei den H-TEPS und K-TEPS zu assistieren. Ansonsten ist die Unfallchirurgie in Gmunden eher klein und Polytraumata oder komplexere Frakturen sieht man eher selten. Lehre im Sinne von Teaching oder Fortbildungen gab es selten; auf Nachfrage wurden fachliche Fragen aber immer gerne beantwortet. Einmal wöchentlich findet die Visite mit dem Primar statt, zu der man immer gerne mitgehen kann. Der Primar ist sehr engagiert und bemüht, bei der Visite Wissen zu vermitteln. Hervorzuheben ist außerdem der leitende OA, der seine Rolle als KPJ-Verantwortlicher sehr ernst nimmt und der die KPJ-Studierenden wirklich sehr wertschätzend empfangen hat. Freie Tage sind in Absprache mit ihm auch gut umzusetzen. Insgesamt konnte ich in den 2 Monaten sehr selbständig arbeiten, habe ein Gefühl für Röntgenbilder und orthopädische/unfallchirurgische körperliche Untersuchung bekommen und auch viel über die Basis-Versorgung von Unfall-/Sportverletzungen lernen können. Alles Weitere zum Klinikum, der Wohnsituation und dem wunderschönen Gmunden in meinem anderen Bericht über die Chirurgie.

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