PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Gummersbach

Anästhesiologie

Gummersbach, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, ITS, NEF, Prämedambulanz mit Akutschmerzdienst · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300 + Essen (pauschal als 168€ auf Gehaltsabrechnung)
Gebühren
Wohnheim: Zimmerkaution 300€

Erfahrungsbericht

Wer motiviert ist und einen breiten und praxisorientierten Einblick in die Anästhesie und Intensivmedizin gewinnen will ist in Gummersbach an der richtigen Adresse! Mein PJ-Tertial hat sich trotz weitere Anreise sehr gelohnt. Man merkt, dass in der Abteilung Aus- und Weiterbildung einen hohen Stellenwert hat, außerdem wurde ich als PJler gut in das Team integriert, kollegial behandelt und durfte schrittweise viele Tätigkeiten eigenständig unter Supervision durchführen. - sehr gute Organisation; Fr. Meister meldet sich im Vorhinein und hilft schnell und unbürokratisch bei allen Formalitäten, Abholung im Foyer am ersten Tag, eigenes Telefon, eigener Rotationsplan, der an Wünsche/Bedürfnisse angepasst wird - Rotationen: i.d.R. inkl. 1 Woche auf NEF (Rettungswache Marienheide) und 4 Wochen Intensiv (gemischt internistisch, neurologisch, chirurgisch, unfallchirurgisch; anästhesistisch geleitet mit internitsichen Rotanden). - im OP: meist 2-wöchige Rotationen (Gyn/Geburtshilfe, Allgemeinchir. mit Thoraxchir., Unfallchir., HNO inkl. Kindereingriffe) - Studientag 1x/Woche; ggf. auch flexibel zu nehmen (musste mehrfach fürs Wochenede zwecks Arbeit in meine Heimatstadt fahren; Fr/Mo für die Anfahrt freinzunhemen war nach Absprache in Ordnung). Allerdings hätte ich wenn möglich gar nicht alle Studientage genommen, da ich in diesem Tertial mit Abstand am meisten gelernt habe und gut eingebunden wurde - wenn ihr die Möglichkeit habt, plant das Tertial mit möglichst wenig Fehlzeiten! - sehr nette Abteilung: sowohl Ärzteteam als auch Pflegeteams der Anästhesie und Intensivstation sehr kollegial, motiviert einem was beizubringen - viel Möglichkeit, praktische Fertikeiten zu üben: Zugang, Monitoring, Medikamentendosierung, Beutel-Masken-Beatmung, LAMA/Intubation, wenn Zeit ist ZVK / Arterie legen, Spinale stechen. Ich habe auch einen Ax Plex stechen dürfen und viermal mit dem Videolaryngoskop intubieren dürfen. - Assistieren bei Doppellumentubus-Anästhesien mit Einlungenbeatmung - auf Intensiv: Betreuung eigener Patienten (meist 2, i.d.R. mit direkter Rücksprach Intensiv-OA), Vorstellung in der täglichen Visite und ausführliche Vorstellung in der Chefvisite 2x/Woche, Auswertung von BGA, Labor, klinische Untersuchung, Sono (haltet euch dafür an die Internisten oder sonoerfahreneren Anästhesisten); aktiv einfordern: Pleuradrainage, ZVK, Arterie legen (da konkurriert man allerdings etwas mit den internistischen Rotanden) - NEF-Mitfahrt: 5 Tage (eine komplette Woche) mit NEF- und Intensivverlegungseinsätzen (wenn vorhanden: eigene Sicherheitsstiefel mitbringen - sonst kann ich mir vorstellen, dass von den Assistentn wer Stiefel ausleihen kann) - Fortbildungscurriculum: neben Abteilungsfortbildungen immer montags morgens und mittwochs nachmittags kriegt man einen Plan mit Themen, die selbst 2 Mal pro Woche vorbereitet und im Saal / mit OA / auf dem NEF oder Intensiv besprochen werden - gute M3-Vorbereitung, zwingt einen dazu, sich laufend mit den Themen zu beschäftigen - Arbeitzeit: 7:30-ca.16:00 im OP, 7:30-ca. 15:30 ITS, NEF 8:00-? (je nach Motivation, Ärzte machen 24-h-Dienste) - Geld: 300€/Monat - Essen: bis 8€ pro Tag kostenfrei (wird mit 168€ im Monat als Mitarbeiterverpflegung auf Gehaltsabrechnung angegeben --> zählt in euren Steuerfreibetrag mit hinein) - Wohnheimzimmer: kostenfrei, b. Bed., Zimmerkaution 300€, Anmeldung ca. 3-4 Monate vor Tertialbeginn, Parkplatz dort vorhanden (ca. 2 km von der Klinik, mit 50 Höhenmeter Steigung - gutes Training am Morgen) - Parkplatz an der Klinik: kostenfrei b.Bed. - PJ-ler Telefon, Zugangsdaten für IT-Infrastruktur, Zugang zur Assistentenumkleide - PJ-Ende: Klinik behält 100€ Kaution eures Gehalts ein - kriegt ihr zurück, sobald euer Laufzettel eingetroffen ist (Rückgabe Telefon etc.) - Freizeit/Leben in Gummersbach: Kino und viele Geschäfte vorhanden (Laufnähe zum Wohnheim und zur Klinik), Wandern und Mountainbiken... Entfernung nach Köln: 40 min mit dem Auto / 1h 15 min mit der Regio

Bewerbung

Die Bewerung ist für Externe ein gewisses Manko: Bewerbung direkt bei der Uni Köln (nimmt nicht am PJ-Portal teil) -> viel Papierkram, z.T. etwas widersprüchliche und versteute Angaben auf der Webseite der Uni Köln; Enschreibung als Zweithörer notwendig - fürs erste Tertial ggf etwas stressig Mein Tipp: früh bewerben (etwa zum Start der lokalen Vergabe im PJ-Portal), bei Unklarheiten direkt anrufen oder Mail schreiben

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