PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden
Chirurgie
Dresden, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Viszeralchirurgie S5/UOPC S5/ Kinderchirurgie/Herzzentrum
·
11/2021 – 03/2022
Veröffentlicht am
2.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 450
Erfahrungsbericht
Pro:
- Man rotiert alle 4 Wochen in einen anderen Bereich (frei wählbar)
- Organisation ist gut, auch die Betreuung für Externe
- Unterricht findet regelmäßig statt
- Rotation in die Viszeralchirurgie/Gefäßchirurgie und Kinderchirurgie ist wirklich zu empfehlen (hier ist man meistens 1. Assistenz und darf viel machen, bekommt alles erklärt)
- Notaufnahme: 1 Woche verpflichtend, in der Kinderchirurgie so oft man möchte, hier durfte man sehr selbstständig Patienten untersuchen, Briefe schreiben, Untersuchungen anmelden, Wunden nähen etc.,
- Station: Port anstechen, Braunülen legen, Blut abnehmen, Verbandswechsel, ZVK ziehen, Drainagenmanagement, Fäden/Klammern ziehen, Wundpflege etc.
- Sprechstunden: v.a. in der UOPC und Kinderchirurgie empfehlenswert
- OP-Pflege war stets nett
- viele abwechslungsreiche OPs
- Herzchirurgie: man lernt Aufnahmen, Schrittmacherdrähte ziehen, OP-Aufklärungen, darf in den OPs viel selbstständig arbeiten (Nähen, Knoten, Bypassgefäße mit entnehmen etc.) und die OPs sind sehr spannend.
Contra:
-UOPC; wir waren irgendwann 3 PJler auf Station, auf der es neben Rehaanträgen ausfüllen, Hüften wickeln und Briefe schreiben nicht wirklich etwas zu tun gab
Erklärt wurde einem nicht viel, Corona bedingt waren zudem alle elektiven OPs eingestellt worden, sodass ich in 4 Wochen effektiv 3x im OP stand. Zudem kam dass die OTA hier nicht sehr PJ freundlich waren und einen oftmals wieder aus dem OP geschickt haben, aus mir bis heute unerklärlichen Gründen
- Die Arbeitszeiten sind extrem, häufig von 6:30 bis 18:00 z.T. ohne Pausen ,man kann aber auf Antrag einen Freizeitausgleich bekommen
- oft war die Stimmung im OP schlecht
- man war in der VTG alleine für alle Blutabnahmen zuständig (z.T. bis zu 20 Stück) sodass man weder zur Röntgenbesprechung noch zur Visite mitkonnte.
- Herzchirurgie: Die Stimmung im OP ist einfach unter aller Kanone schlecht, man wird angeschrien, niedergemacht, einfach stehen gelassen, kontrolliert, ob man auch wirklich die 8:30 h im Haus ist etc.
Fazit:
VTG: lohnt sich, lieber hier 8 Wochen verbringen und sich gut auf die OPs vorbereiten, aber lange Arbeitszeiten
UOPC: Corona bedingt ist die Beurteilung nur eingeschränkt mgl.
Kinderchirurgie: empfehlenswert, man muss sich nur frühzeitig "bewerben"
Herzchirurgie: an sich auch lohnenswert, wenn man sich diese schlechte, abwertende Stimmung nicht zu Herzen nimmt
Bewerbung
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