PJ-Tertial-Bericht am Ospedale di Bolzano

Innere

Bozen, Italien · 8 Wochen · Station Innere Medizin · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Erasmusförderung

Erfahrungsbericht

Totgearbeitet hat sich hier wahrscheinlich noch kein/e PJlerIn. Grundsätzlich läuft das System etwas anders in Italien: Absolventen erwerben erst im eigentlichen Berufsalltag viele praktische Kompetenzen, die man in Deutschland häufig voraussetzt. Dementsprechend war es auf Station gelegentlich etwas merkwürdig anmutend, hauptsächlich zum Blutdruckmessen auf Visite mitzugehen (wie übrigens auch die rotierenden AssistenzärztInnen), während der/die FA/FÄ die Visite führt. Einen Computerzugang gibt es auch nicht für PJs, aber da alles - wirklich alles - ausgedruckt wird, kann man die Laborwerte des Tages auch analog nachvollziehen. Wer allerdings gerne Arztbriefe schreibt, wird nicht ganz auf seine Kosten kommen. Praktisch empfiehlt es sich in die Ambulanzsprechstunden (besonders Rheumatologie oder ins Abdomensono) zu rotieren, besser aber noch in die Notaufnahme, wenn man gerne selbst praktisch tätig werden möchte. Sehr positiv zu vermerken ist allerdings das Miteinander - selbst wenn man sinnloser als eine Topfpflanze auf Station rumsteht, sind alle Leute ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Der Arbeitsalltag ist doch an einigen Punkten anders, als man es kennt, aber die Grundstimmung auf der Inneren ist sehr studierendenfreundlich, es bleibt immer genügend Zeit die Umgebung zu entdecken und für einen Kaffee zwischen Frühbesprechung und Visite. Oder direkt vor der Visite. Oder nach der Visite. Allgemein für Kaffeeliebhaber zu empfehlen. Unterricht gab es für alle PJlerInnen über die Gefäßchirurgie, ein EKG-Seminar gab es auch über die Innere. Fazit: Wer in die Innere Medizin einsteigen möchte, sollte sehr viel Eigenengagement mitbringen oder das Tertial splitten. Für alle mit weniger hohen Ambitionen ist es der ideale Ausgleich zum deutschen System. Würde es definitiv weiterempfehlen und wünsche mir mehr dolce vita und Entspannung auch inländisch. Ansonsten sind die Berge und die Umgebung allein schon ein guter Anreiz für ein PJ dort.

Bewerbung

1 Jahr im Voraus über Frau Kalser

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.