PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Wuerzburg

Psychiatrie

Wuerzburg, Deutschland · 8 Wochen · Station ITS, 5 Ost · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Als einzige PJlerin war ich erst auf der Intensivstation und danach auf der Psychotherapiestation 5 Ost. Wenn mehrere PJ-Studierende da sind, wird darauf geachtet, dass möglichst alle auch die Intensivstation kennenlernen können. Auf ITS gibt es wirklich viel zu sehen, es kommen alle möglichen Krankheitsbilder und so habe ich sehr viel gelernt. Ich habe den 4 Ärzt:innen zugearbeitet, also EKGs ausgewertet, mal Wochenverläufe oder Arztbriefe geschrieben, telefoniert, etc.. Ich durfte auch schnell selber einfachere Patienten aufnehmen und betreuen. Unterricht gab es Corona-bedingt leider immer noch keinen, jedoch wurde mir im Alltag immer wieder viel erklärt, z.T. gab es sogar ausführliches 1:1-Teaching. Das ärztliche Team war supernett, motiviert und sehr wertschätzend. Für die Erledigung eher nerviger PJ-Aufgaben wurde sich immer lieb bedankt und im Gegenzug sehr viel gelehrt. Die Visiten gehen zwar nicht gerade schnell, aber ich habe mich selten gelangweilt, da das Ganze einfach sehr anders abläuft als z.B. in der Inneren oder Chirurgie. Das Pflegeteam war auch zum allergrößten Teil sehr nett, kollegial und locker. Ich durfte auch manchmal bei den Notfallkontakten in der Ambulanz dabei sein oder, wenn auf Station wenig zu tun war, mit in die Angst-, ADHS- und Bipolar-Sprechstunden. Auf 5 Ost war das Krankheitsspektrum ziemlich anders, hier lag der Fokus auf Zwangs- und Essstörungen, Depressionen und allem, was man am besten psychotherapeutisch behandelt. Ich habe bei einigen Gruppen der Psychologinnen teilnehmen dürfen, was ein interessanter Einblick war, weiterhin in den verschiedenen Sprechstunden hospitiert und geplante Patient:innen aufgenommen. Insgesamt habe ich also viele verschiedene Einblicke bekommen und alle Ärzt:innen waren sehr daran interessiert, dass ich möglichst viel mitnehmen kann aus meinem Tertial. Sobald nichts mehr zu tun war, wurde ich immer nachhause geschickt, länger bleiben war die Ausnahme und wenn, dann immer nur auf eigenen Wunsch. Ich war das ganze Tertial über sehr zufrieden mit meiner Wahl. Absolute Empfehlung von meiner Seite!

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