PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Wolgast

Innere

Wolgast, Deutschland · 8 Wochen · Station I1, I2, Geri 1, 3, Tagesklinik, ATZ, Notaufnahme · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

2.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 4
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

In Wolgast gibt es eine klare Trennung zwischen Innere und Geriatrie beides ist Teil des Inneren Tertials und ich habe je 8 Wochen in den beiden Bereichen verbracht. Tagesabläufe: Innere: - 8:00 Frühbesprechung und anschließend Aufteilung auf die Stationen. - Anschließend Blutentnahmen, Flexülen (i.d.R. gemeinsam mit den Assistenzärzten) und Fertigstellen der vorbereiteten Arztbriefe für die Entlassungen des Tages, - ab ca. 9-9:30 Visite i.d.R. 10-15 Patienten pro Assistenzarzt mit regelmäßigen Oberärztinnen-/Chefärztinnenvisiten, als PJler begleitet man in der Regel einen der Assistenzärzte und bekommt im Verlauf auch unter enger Betreuung eigene Patienten zugeteilt. - gegen 12 Mittagspause (Mo.,Di,Do: Radiologiebesprechung) - Nachmittags Briefe, ggf. Untersuchungen, Flexülen, etc. - ab 14-15 Uhr durchsprechen der Patienten mit Ober/Chefärztin 15:45 - 16:15 Feierabend Zwischendurch ist es als PJler möglich bei Echo, Sonos, Colos oder Gastros in der Funktionsabteilung zuzusehen. Im Rahmen der Inneren PJ-Hälfte werden einem 2 Wochen in der Notaufnahme ermöglicht, wo man viel selbständig Patienten untersuchen kann und oberärztlich anschließend gemeinsam die Patienten bespricht und weiterbehandelt. Dort ist auch eigenständiges sonographieren mit anschließendem Nachschallen durch die Oberärztin möglich. Geriatrie: Als PJler habe ich in der Geriatrie mehrere Wochen selbständig die tagesklinischen Patienten betreut mit regelmäßigen Oberärztinnenvisiten. Ablauf auf Station ist ähnlich der Inneren, jedoch wird ab 7:30 mit den Blutentnahmen begonnen, welches überwiegend durch PJler und Hospitanten durchgeführt wurde. Anschließend ist um 8:30 Frühbesprechung mit der Pflege und dem therapeutischen Team, um 9:00 treffen sich die Ärzte und besprechen die Stationsaufteilung und die Verteilung der Aufnahmen. ab 9:30 Visite auf Station, anschließend Aufnahmeuntersuchungen der neu aufgenommenen Patienten (abhängig von der Anzahl der Aufnahmen an dem Tag), 13:00 Mittagspause, anschließend Briefe, Aufnahmeberichte diktieren, 15:00 Vorstellung der Neuaufnahme bei der/dem Oberarzt/ärztin bzw. dem Chefarzt und anschließende Besprechung der Zielstellung für den Patienten. In der Geriatrie wird einem 1 Therapiewoche gewährt, wo man mit den anderen Berufsgruppen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie und Sozialarbeit) jeweils einen Tag mitläuft. Wobei diese Berufsgruppen als therapeutisches Team eng zusammenarbeiten und sich vieles in der Woche überschneidet. Allgemeines: - Aufwandsentschädigung 400€ - Fehltage werden einem jeder Zeit nach vorheriger Absprache gewährt - Mittagessen wird aktuell mit 2,80€ subventioniert, ggf. demnächst 3,50€, (in der Cafeteria gibt es meist 2-3 Hauptmenüs für 4,20€, oder eine Salatbar mit 1€ pro 100g) insgesamt sind die Essen geschmacklich solide - Fahrtkosten werden 1 Hin- und 1 Rückfahrt pro Woche zu 0,30€/km erstattet (Geschäftsführer zeigte sich nicht bereit täglich Fahrtkosten für die Pendler aus Greifswald zu erstatten, wie es beispielsweise in Demmin oder Stralsund gehandhabt wird) - eine kostenlose Unterkunft im Schwesternwohnheim wird bei Bedarf bereitgestellt Fazit: Pro: - die Stationsarbeit hat mir viel Spaß gemacht, im ärztlichen Team sind alle sehr nett, insbesondere die Notaufnahme ist sehr lehrreich. - kostenfreie Unterkunft bei Bedarf - niedrige Hierarchien und naher Kontakt zu den Ober-und Chefärzten Contra: Leider sind die Rahmenbedingungen in Wolgast weniger gut: - Das IT-System ist eine Katastrophe, die PCs sind sehr langsam und haben keinen Internetzugang, das KIS System ist sehr veraltet und extrem langsam, die wenigen Diktiergeräte funktionieren nur phasenweise, entsprechend wird noch viel mit Papierakten gearbeitet, es gibt nur 1 PC pro Station wo sich Radiologiebilder angeschaut werden können (dieser befindet sich nicht überall im Arztzimmer). - Mittagessen wird nur mit 2,80€ subventioniert und ist nicht wie in den anderen Lehrkrankenhäuser der Umgebung kostenlos. - Fahrtkosten werden nur 1x pro Woche erstattet - das ärztliche Team ist wie in vielen Krankenhäusern deutlich unterbesetzt
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