PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Mainz
Innere
Mainz, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 5B2, 5F, 3B
·
11/2021 – 03/2022
Veröffentlicht am
2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
5
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 300
Erfahrungsbericht
Insgesamt ein tolles Tertial, in dem ich viel gelernt und gesehen habe! Man darf jeweils 8 Wochen in einer der drei medizinischen Kliniken verbringen, ich habe auf Nachfrage 4 Wochen länger in der I. Med verbracht, da ich noch in die Infektiologie rotieren wollte.
Generell steht und fällt die Qualität des PJs mit den Stationsärzten. Ich hatte großes Glück während meiner Zeit gerade in der I. Med super nette, kompetente, geduldige Ärztinnen zu haben, die einem viel beigebracht und machen haben lassen. Auch die Oberärzte waren stets bemüht einem etwas beizubringen. Insgesamt fand ich das Klima dort sehr angenehm. Auf der 5B2 lernt man Aszites Punktionen, Abdomensonos, Briefe schreiben, Patientenaufnahme und darf eigene Patienten betreuen und vorstellen, Untersuchungen und Labor nach Rücksprache anmelden. Man lernt ein großes Spektrum der Gastroenterologie kennen. Das fand ich toll, weil die Ärztinnen wollten, dass man viel lernt. Auf Nachfrage darf man jederzeit mit in die Endoskopie und dort zugucken. Auf allen Stationen sind natürlich auch immer viele Blutabnahmen und Viggos morgens angefallen, die Uniklinik hat aber an vielen Tagen dafür Studenten beschäftigt, die diese Arbeit meist abnehmen, sodass man nicht ständig damit beschäftigt war. Die Infektiologie bestand zu meiner Zeit nicht nur aus Covid Patienten, sondern dem ganzen Spektrum der Infektiologie. Ich kann jedem empfehlen dort hin zu rotieren, da ich finde, dass man dort viel Interessantes sieht, in Sachen Diagnostik und Therapie mitüberlegen kann und wirklich viel medizinisches Wissen mitnimmt. Die Pflege dort war auch super und wertschätzend.
Die I. Med hat eine wöchentliche Frühfortbildung, in die man mit durfte, die fachlich meist sehr lehrreich war. Arbeitszeit war ca. bis 15:30 Uhr.
Auf der 3B (Hämato/Onko) habe ich vor allem ZVKs legen gelernt. In der Regel war das fast jeden Tag möglich, sodass man eine gute Routine bekommen hat. Ansonsten die üblichen Aufgaben Briefe schreiben, Patienten Aufnahmen, bei KM Punktion dabei sein. Viele Interventionen sind hier allerdings in den Nachmittag gefallen, sodass man oft mal länger da war.
Contra:
- Wenig Fortbildung für PJler, der PJ Unterricht ist leider sehr oft ausgefallen, teilweise waren einige von uns anwesend und haben gewartet aber es kam einfach kein Dozent. Im Vergleich zu den anderen Lehrkrankenhäusern mit einem kompletten festen Tag an Unterricht (wöchentlich EKG, Radio, Innere etc.) und studienfrei, bietet die Uni zu wenig an.
- keine Mensa, die befand sich schon sehr lange im Umbau…Café in der 605 gab es auch nicht mehr, sodass man sich nie mit anderen PJlern zum Mittagessen verabreden konnte
Bewerbung
Intern
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